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Die Wunschliste für 2017 ist lang: Die Vorstandsmitglieder (vorne, v. l.) Benno Spies, Marianne Lehmer, Otto Ilse, Max Kressirer und Otto Isemann; (hinten v.l.) Heidemarie Hetz, Brigitte Gülker, Christine Frantz, Tanja Spies, Hans Cerny, Cathrin Klein, Claus Emig, Max Lehmer, Jakob Reiser, Antonia Janz und Beate Wöllert haben sich einiges auf die Fahne geschrieben. Nicht auf dem Bild: Veronika Fischer. 

Kulturverein Jagdhaus Maxlruh 

Viel erreicht, viel geplant

Eicherloh – Viel Zeit und Anstrengung haben die Mitglieder des Kulturvereins Jagdhaus Maxlruh Eicherloh im vergangenen Jahr in die Sanierung des historischen Brunnens im Eicherloher Park gesteckt. Jetzt soll er zu einem Treffpunkt für Jung und Alt gemacht werden. Das betonte der Vorsitzende Max Kressirer in der Jahreshauptversammlung.

Gut 18 000 Euro hat der Kulturverein in die Gestaltung des rund 130 Jahre alten Brunnens investiert. In 700 Arbeitsstunden haben 20 Engagierte der alten Schale, diein den letzten Jahren für Bepflanzungen genutzt wurde, neues Leben eingehaucht. Keine einfache Sache, erinnerte Kressirer. Abgeschlossen ist das Projekt noch lange nicht. Vor allem die Kreativität des 112 Mitglieder starken Vereins werde demnächst gefordert sein.

Kressirer und Brauchtumspfleger Max Lehmer wollen den Brunnen im Park vor dem Jagdhaus zum Dorfmittelpunkt machen. „Natürlich wird die Umgebung gerne genutzt, allerdings möchten wir mehr mit Gesang, Musik und anderen kulturellen Themen am Brunnen veranstalten“, kündigt Lehmer an.

Nachholbedarf habe der Verein laut Lehmer auch in musikalischen Angelegenheiten. Zwar sei der von ihm und Kreisvolksmusikpfleger Reinhard Loechle ins Leben gerufene Singkreis ein Erfolg, allerdings solle auch wieder mehr auf Instrumenten gespielt werden. „Uns schwebt ein Musikantenstammtisch vor, an dem jeder teilnehmen kann, auch wenn er sein Instrument schon lange nicht mehr gespielt hat“, erklärt Lehmer: „Dann können wir gemeinsam überlegen, wie wir die Musik in Eicherloh nach vorne bringen.“

Beschäftigen will sich der Kulturverein zudem mit der Jugendarbeit. „Wir müssen mehr wiederkehrende Angebote für die jüngeren Generationen machen“, sagt Lehmer. Der Verein habe mittlerweile einen festen Platz im Leben der Eicherloher, dennoch solle sich auch der Nachwuchs mit der Tradition und Kultur des Heimatorts identifizieren können. Besonders stolz ist Kressirer auf das Angebot für Kinder. Im Rahmen der Kinderwerkstatt lassen sich die Verantwortlichen um Kulturreferentin Marianne Lehmer regelmäßig abwechslungsreiche Angebote wie beispielsweise gesundes Kochen einfallen.

Als Erfolg erwiesen hat sich auch die Vermietung des Trauraums im Jagdhaus. 17 Mal ist dort im vergangenen Jahr der Bund fürs Leben geschlossen worden. Auch 2017 sind zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Spieleabende, das Lagerfeuersingen, eine Krimilesung oder eine Familienwanderung geplant.

Organisiert werden sie weiterhin von Kressirer. Der Finsinger Bürgermeister wurde für die nächsten drei Jahre als Vorsitzender bestätigt. Unterstützt wird er nach wie vor von Stellvertreter Otto Isemann, Schriftführer Otto Ilse, Kassier Claus Emig, Kulturreferentin Marianne Lehmer und Brauchtumspfleger Max Lehmer. Um das Archiv kümmern sich künftig Jakob Reiser und Hans Cerny. Sie lösen Hans Frantz ab, der sich aus dem Vorstand zurückgezogen hat. Antonia Janz wird sich neben Tanja Spies, Beate Wöllert, Cathrin Klein, Heidemarie Hetz, Veronika Fischer und Christine Frantz als Beisitzerin engagieren. Kassenprüfer sind Brigitte Gülker und Benno Spies.

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