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Unter den Flaggen der 40 Nationen, die in der Gemeinde Finsing leben, wurde beim Neujahrsfeuer in Finsing das Jahr 2017 begrüßt. 

SPD und Grünes Wählerforum Finsing

Multikulturell und für den guten Zweck

Finsing – Zu einem multikulturellen Neujahrsfeuer hatten SPD und Grünes Wählerforum Finsing am Dreikönigstag geladen. Unter dem Motto „Finsing – eine Gemeinde der Vielfalt“ wurde mit in- und ausländischen Köstlichkeiten am „Platz der Begegnung“ neben der Kapelle das neue Jahr begrüßt.

Knapp 100 Gäste trotzten der eisigen Kälte und nutzten die späten Nachmittagsstunden für einen Ratsch und gute Wünsche zum neuen Jahr. Sogar die Sternsinger schauten vorbei, richteten ihren Spruch an die Anwesenden und brachten anschließend den Segen an der Kapelle an. Finsings stellvertretende Bürgermeisterin Gertrud Eichinger und Andrea Struck blickten kurz auf das Jahr 2016 zurück, in dem es SPD und Grünem Wählerforum Finsing nicht an Themen gemangelt habe.

Multikulturell wurde es unter anderem in einem Quiz. Hier erfuhren die Besucher zum Beispiel, dass aktuell 40 Nationen in der Gemeinde Finsing leben. Wer wollte, konnte das direkt vor Ort auch nachzählen: Die Flaggen aller 40 Nationen hingen in Miniaturausgabe an Leinen rund um den Veranstaltungsort. 423 von insgesamt 4612 Bürgern haben einen anderen Ausweis und die größte Gruppe ausländischer Nachbarn sind die Ungarn mit 74 Bürgern (Daten: Stand 1. Juli 2016).

Und weil Essen über sämtliche Kulturen hinweg verbindet, sorgten Chili con Carne, frische Strauben und heißer Punsch für Wärme von innen. Kuchen und afrikanischer Milchreis komplettierten das Buffet.

Speisen und Getränke waren kostenfrei, es durfte aber gespendet werden: Insgesamt warfen die Gäste 330 Euro in die Spendenbox. Hinzu kommen 115 Euro aus der Tombola von Karin Peischl. „Das Geld wird an die Nachbarschaftshilfe Finsing-Gelting und den Verein Hand in Hand für Kenia gespendet“, erzählt Eichinger.  vam

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