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Sie führen den Pfeifenclub Eicherloh in die Zeit als e.V. hinten, v. l.): Andreas Rothkopf, Martin Richter, Andreas Rat h und Christian Söhl; (vorne, v. l.) Robert Patzold, Lorenz Söhl und Andreas Hermansdorfer.

Pfeifenclub Eicherloh 

Auf dem Weg zum e.V.

Der Pfeifenclub Eicherloh will ins Vereinsregister eingetragen werden und die Bezeichnung e.V. im Namen führen. Die Gemeinnützigkeit strebt der 63 Jahre alte Verein aber nicht an.

Eicherloh 63 Jahre lang bestand der Pfeifenclub Eicherloh als „wilder Verein“. So bezeichnete ihn der wieder gewählte Vorsitzende Lorenz Söhl im Gespräch mit der Heimatzeitung in der Hauptversammlung im Bürgerhaus. Damit soll jetzt Schluss sein.

Der Weg zum eingetragenen Verein war gut vorbereitet. Alle Mitglieder hatten mit der Einladung einen Entwurf der neuen Satzung erhalten. Überdies war bei einem Stammtisch über die Änderung informiert worden.

Der Vereinszweck wird um das regelmäßige Aufstellen des Maibaums ergänzt. Mitglied können nur männliche Personen ab 15 Jahren werden. Daran hat sich nichts geändert. Nach intensiver Debatte beschloss die Versammlung, dass die Kassenprüfer Mitglied des Vorstands bleiben. Die Wahlperiode setzte man auf zwei Jahre fest. Der Vorschlag, sie auf drei Jahre zu verlängern, fiel durch. Die Anwesenden beschlossen diese Änderung bei nur zwei Gegenstimmen.

Auf der Basis dieser Satzung wählten die Mitglieder dann unter der Leitung von Bürgermeister Max Kressirer den Vorstand, bei dem es eine Änderung gab. Jugendleiter Tobias Theen gab sein Amt ab. Ihm folgt Andreas Rath. Söhl bleibt der Chef, Martin Richter sein Vize, Robert Patzold Kassier. Andreas Hermansdorfer führt die Protokollbücher. Christian Söhl und Andreas Rothkopf prüfen die Kasse.

Die Mitglieder waren 2017 viel unterwegs. Zudem gewannen sie gegen die Feuerwehr ein Fußballspiel und holten den Wanderpokal der Stockschützen. Ein Pflug-Wettziehen fand ebenfalls statt, über das Ergebnis schwieg sich Schriftführer Hermansdorfer aber lieber aus. Die Kasse schloss leicht positiv ab, so dass hier niemand Fragen stellte.

Die Super-Wattkönige Rudi und Robert Westermeier haben dem Verein 500 Euro gespendet, die Watt-Könige Christian Haberl und Adolf Ostermayer steuerten 300 Euro bei. Das Geld floss in die Verpflegung der ausgezeichnet besuchten Hauptversammlung. Es gibt heuer noch ein Vereinsfest mit dem Kriegerverein am 24. Juni. Einzelheiten werden noch erarbeitet.

182 Mitglieder hat er Verein. „Das ist eine Menge für so ein kleines Dorf, und nur Männer dabei“, sagte Söhl, der dann über die neue Satzung informierte: „Alles wird bürokratischer.“ Andreas Hermansdorfer hatte die meiste Arbeit mit der neuen Satzung und erhielt als Dank dafür spontanen Beifall von der Versammlung. Überhaupt, die Vorstandsarbeit: Vize Martin Richter fasste das so zusammen: „Wir hocken lange zusammen, und es macht auch Spaß.“

Klaus Kuhn

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