Schule Finsing 

Nur noch ein Eingang offen

Viele Eltern sorgen sich, dass jeder unbemerkt in die Schule Finsing hinein könne. Der Schulverband reagiert darauf mit einem Sicherheitskonzept.

FinsingDie Schule Finsing ist ein „sehr offenes Haus“, sagt Bürgermeister Max Kressirer. Deshalb treibe einige Eltern die Sorge um, dass dort jeder unbemerkt hinein könne. Auf diese Ängste reagierte der Mittelschulverband mit einem Konzept, das jetzt umgesetzt werden soll.

Künftig wird für den Schulbesuch zwischen 7 und 8 Uhr nur noch der mit einer Kamera versehene Osteingang geöffnet. Den Westeingang beim Bushalteplatz können die Schüler nur noch in der Pause und in Begleitung von Lehrern nutzen. Von innen könne man jederzeit nach draußen, wurde in der Sitzung erklärt.

Kontrollierte und verschlossene Zugänge seien in Kinderbetreuungseinrichtungen längst eingeführt, meinte Moosinnings Bürgermeisterin Pamela Kruppa und begrüßte das Modell: „Es ist schon viel genug passiert.“

Daneben kam auch die Mensa der Grund- und Mittelschule zur Sprache. Wie berichtet, wird sie umgebaut, um sie besser zu strukturieren und für die inzwischen 170 Kinder und Jugendlichen mehr Sitzplätze zu schaffen. 250 000 Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen. Man hofft auf eine Förderung von 90 Prozent.

Architekt Markus Heilmaier stellte die Planung vor. Die extrem kleine Spülküche soll demnach vergrößert und in den hinteren Bereich verschoben werden, in dem derzeit der Hausmeister seinen Pausenverkauf abwickelt. Dafür soll ein Raum im vorderen Bereich geschaffen werden. Essenszubereitung und -ausgabe finden in einem gemeinsamen Areal statt. Die Rückgabe bekommt einen eigenen Bereich.

Die 58 Sitzplätze werden auf rund 120 aufgestockt. Die neue Spülküche will man mit einem Vorspülbecken und einer Profi-Durchlaufspülmaschine versehen. Platz finden soll auch der Essenswagen mit Abstellmöglichkeit. „Das Personal wäre mit so einer Lösung sehr zufrieden“, informierte Heilmaier zur Gesamtplanung.

Im Essensbereich sollen ein Stauraum für die Schultaschen, eine Garderobe, eine fest installierte Sitzbank, ein Wasserspender sowie ein Küchenmöbel mit Besteck und Gläsern eingerichtet werden. Trotz der Aufstockung werde es einen Zwei-Schicht-Betrieb geben. Die Mensa sei so konzipiert, dass man den Raum auch für größere Veranstaltungen nutzen könne.

Neuchings Bürgermeister Hans Peis hakte nach, weshalb früher eine Summe von 100 000 Euro im Raum gestanden sei. Laut Heilmaier sei das nur eine grobe Schätzung für die Bereitstellung weiterer Sitzplätze gewesen. Vroni Vogel

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