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Mehr Sicherheit für Schüler war ein Beweggrund für den Bau der zweiten Parkanlage an der Finsinger Schule. In wenigen Wochen sollen die Stellplätze fertiggestellt sein.

Neuer Parkplatz an der Schule Finsing 

Die „Schwachstelle“ ist bald beseitigt

Finsing – Schon weit vorangeschritten ist der Bau des neuen Parkplatzes an der Grund- und Mittelschule Finsing. Mittlerweile sind die Strukturen der neuen Stellplätze deutlich zu erkennen. In etwa vier Wochen wird die zweite Anlage fertig sein. Sie verbessert auch die Sicherheit der Schüler.

Im Juni 2015 hatte der Finsinger Gemeinderat den Beschluss für die zusätzliche Parkplatzanlage gefasst und die Tiefbauplanung genehmigt. Schon lange waren die Stellplätze für Mitarbeiter und Gäste der Grund- und Mittelschule nicht mehr ausreichend. Immer wieder kam es zu gefährlichen Situationen mit Schulbussen, Fußgängern und Radfahrern.

Seit Ende vergangenen Jahres sind die Bauarbeiten für die über 60 neuen Stellplätze im Gange. Sie entstehen auf der anderen Seite der Schule. Im Konzept ist nicht nur eine gesonderte Fahrspur für Schulbusse enthalten, sondern auch extra ein Weg für Fahrradfahrer bis zum zweiten Haupteingang, so dass sich diese künftig nicht mehr zwingend kreuzen.

Dass die Bauarbeiten gut voranschreiten, berichtet Bürgermeister Max Kressirer auf Nachfrage. Erst kürzlich wurde der bisherige Geh- und Radweg entlang der Neufinsinger Straße im betroffenen Bereich aufgerissen. In dieser Woche sollte es nach letztem Stand mit einer Wege-Asphaltierung weitergehen. Prinzipiell fertig ist die neue Fahrradhalle am zweiten Schuleingang, die Platz für etwa 60 Räder bietet. Hier fehlen nur noch die Pflasterung und die Fahrradständer selbst.

Laut Kressirer werden sowohl die Kosten für den neuen Parkplatz (550 000 Euro) als auch für die Fahrradhalle (160 000 Euro) wohl im geplanten Rahmen bleiben. Der Rathauschef schätzt, dass die Stellplatzanlage in drei bis vier Wochen fertig sein wird. „Nutzbar ist sie auf jeden Fall zum neuen Schuljahr“, erläutert er. Kressirer ist sehr froh über die nahende Fertigstellung: „Wir hatten hier über Jahre eine Schwachstelle. Allein bei Elternabenden wird man die große Verbesserung schon merken.“

Auch sonst bleibt es in der Grund- und Mittelschule spannend. Bekanntlich hat sich der Mittelschulverband Finsing neben Isen und Wörth als Standort für das Modell „9 + 2“ beworben. Dadurch hätten Mittelschüler die Möglichkeit, als Variante zum M-Zug die Mittlere Reife mit längerer Vorbereitung zu erwerben. Die Entscheidung, welcher Ort den Zuschlag erhält, wurde kürzlich vertagt. „Diese Neuigkeit habe ich als Kreisrat mitbekommen“, erzählt Finsings Bürgermeister.

Über die Tendenz-Aussage von Schulamtsleiterin Marion Bauer zur potenziellen Vergabe von „9+2“ an Finsing hatte man sich dort gefreut. Kressirer: „Wir hatten eine grandiose Bewerbung und würden uns sehr über den Zuschlag freuen. Es wäre ein weiterer, wichtiger Baustein für unsere Schule.“

Markus Ostermaier

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