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Anpacken, um die Natur für den Frühling fit zu machen: Die Ramadama-Helfer mit Gertrud Eichinger, Heiner Grönwald (v. l.) und Josef Eichinger (r.) haben in Finsing ganze Arbeit geleistet.

SPD/Grünes Wählerforum Finsing 

100 Kilo Müll in Finsing gesammelt

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Die Mitglieder und Freunde des SPD-Ortsverbands und des Grünen Wählerforums Finsing setzten sich für eine saubere Umwelt ein. 

Finsing – „Andere reden über Umwelt- und Naturschutz an runden Tischen und Ausschüssen. Wir packen an“, sagen die Mitglieder und Freunde des SPD-Ortsverbands und des Grünen Wählerforums Finsing. Sie haben auch heuer wieder bei der bereits zur Tradition gewordenen Aktion Ramadama geholfen, die Heiner Grönwald und Gertrud Eichinger organisiert hatten. Sie danken allen großen und kleinen Helfern sowie der Jugendraumgruppe Neufinsing, die gemeinsam dafür gesorgt hätten, „dass die Natur nun frisch in den Frühling starten kann“.

Ausgerüstet mit Müllsäcken und Schutzwesten, durchstreiften die Freiwilligen die Straßen der Gemeinde auf der Suche nach Abfällen und Unrat. „Leider mussten wir wieder feststellen, dass man in wenigen Stunden jede Menge Abfall von den Straßenrändern und Feldern einsammeln kann“, sagt Eichinger. Rund 100 Kilo Abfall, dutzende Flaschen und sonstiger Unrat häuften sich am Mittag vor dem Recycling-Hof in Neufinsing. Besonders die vielen Glasflaschen sind den Helfern ins Auge gestochen. „Das ist an sich schon eine Sauerei. Aber noch unverständlicher ist es, wenn man Glasflaschen aller Art, ganz und zerbrochen, im Acker seitlich der Neufinsinger Straße findet. Denken die Leute denn nicht an die Tiere, für die Glassplitter im Futter lebensgefährlich sind?“, schimpft Eichinger.

Ihr Mann Josef hat sich vor allem über die unzähligen Verpackungen von Schokoriegeln oder Tetrapack-Säften auf dem Schulweg geärgert. Auffallend sei auch, wie viele Zigarettenschachteln entlang der Straße vergammeln – ebenso liegengelassene Hundekottüten. Andrea Struck hat mit ihrer Familie um das Umspannwerk gesammelt und ist dabei über besonders viele Hundehaufen gestolpert. „Da fehlt es schlichtweg an Umwelterziehung“, sagt Eichinger, die allen Helfern zur Stärkung frische Butterbrezen spendiert hat.

Erfreulich hingegen sei, wie wenig Schnellrestaurant-Verpackungen im Vergleich zum Vorjahr An der Dorfen gefunden worden seien.

Nur wenige Straßen in der Gemeinde und rund um den Friedhof konnten die Freiwilligen durchkämmen – und haben dabei schon 100 Kilo Müll gesammelt. „Wir befürchten, dass weit mehr als das noch verstreut am Rand der anderen Straßen liegt“, sagt Eichinger und will deshalb schon heute aufs Ramadama 2019 hinweisen: „Melden Sie sich, wenn Sie helfen wollen. Packen Sie es an!“ Alle Infos gibt’s auf www.spd-waehlerforum.de.

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