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Zeit zum Ratschen hatten die Besucher des Neujahrsempfangs von SPD und Grünen in Finsing – hier im Bild (v. r). Landratskandidat Hans Schreiner, Ulla Dieckmann (SPD Wörth), Grünen-Spitzenkandidatin Andrea Struck und SPD-Bürgermeisterkandidatin Gertrud Eichinger (l.) im Gespräch mit Gast Walter Kohlbacher (2. v. l.). 

Neujahrsempfang von SPD und Grünen in Finsing

Ein Multikulti-Fest im Zeichen des Respekts

Zum gemeinsamen Neujahrsempfang hatten SPD und Grüne der Gemeinde Finsing eingeladen. Das Multikulti-Fest stand ganz im Zeichen des Respekts.

Eicherloh– Zum gemeinsamen Neujahrsempfang hatten SPD und Grüne der Gemeinde Finsing eingeladen. Beim traditionellen Neujahrsfeuer in der Neufinsinger Ortsmitte stimmten Andrea Struck (Grüne) und Gertrud Eichinger (SPD) auf die Wahlen ein. Ein Grußwort sprach auch Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat von Freien Wählern, SPD und Grünen.

Motto: „Respekt – kein Platz für Rassismus“

In diesem Jahr stand das Neujahrsfeuer unter dem Motto „Respekt – kein Platz für Rassismus“. Andrea Struck, Spitzenkandidatin der Grünen, begrüßte einer Pressemitteilung zufolge die rund 100 Gäste aus der Gemeinde, darunter auch drei der vier Finsinger Kandidaten fürs Bürgermeisteramt.

Schreiner betonte, wie wichtig es ihm sei, anstehende Vorhaben im Kreistag in gegenseitigem Respekt gemeinsam zu besprechen und gemeinsam zu beschließen. Er erzählte aber auch von seinen Erfahrungen in den sozialen Medien: „Wenn sogar meine Unterstützer angegangen werden, hat das nichts mehr mit Respekt zu tun.“

Gespräche und Aktionen zum Motto

Gertrud Eichinger als Bürgermeisterkandidatin für die SPD rief dazu auf, nach öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Ausschau zu halten, auf denen das Schild „RESPEKT! Kein Platz für Rassismus“ aufgestellt werden könnte und ermutigte: „Diskutieren Sie, was Respekt ist.“ Dem Motto der Veranstaltung wurde viel Platz in Gesprächen und Aktionen eingeräumt, etwa mit Bilderwänden samt Diskussions- und Kommentarmöglichkeit. Auch die Kinder konnten sich anhand von Grußkarten Gedanken machen, auf was oder wen sie im neuen Jahr besonders achtgeben möchten.

Michaela Gossmann (Grüne) freute sich, dass die Gäste das Thema so offen angenommen haben. Ihr besonderer Wunsch ist es, dass sich die Botschaft auch alle am Kommunalwahlkampf Beteiligten zu Herzen nehmen, denn „der faire Umgang mit politischen Partnern beginnt auf der untersten Ebene“. Deshalb warb sie auch dafür, das Friedenslicht aus Bethlehem als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Zum Abschluss eine fulminante Feuershow

Etwas später schauten die Sternsinger vorbei und sprachen ihren Segensgruß. Und nach Einbruch der Dunkelheit sorgten Fackeln und Feuerstellen für die richtige Atmosphäre, um bei internationalen Köstlichkeiten und heißen Getränken zu ratschen und sich kennenzulernen. Zum Abschluss zeigten Petra und Heiner Grönwald (SPD) eine fulminante Feuershow unter freiem Himmel, die unter den Zuschauern für große Begeisterung sorgte.

„Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind“, freuten sich Eichinger und Struck. Das Neujahrsfeuer sei schon lange weit mehr als eine politische Veranstaltung, es sei ein multikulturelles „Fest der Begegnung“. So kommen auch die Spenden der Veranstaltung zu gleichen Teilen den Flüchtlings-Helferkreisen in Neufinsing und Eicherloh zugute.  

red

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