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Gute Miene zum eisigen Spiel machten die Retter bei der Übung am Finsinger Weiher.  

Übung am Finsinger Weiher 

Rettung aus dem drei Grad kalten Wasser

Finsing – „Personen ins Eis eingebrochen“, das war das Szenario für die gemeinsame Eisrettungsübung mit Ausbildungscharakter der Wasserwacht und der Feuerwehr Finsing.

Insgesamt 15 Aktive nutzten die Gelegenheit, unter den kritischen Blicken einiger Zuschauer, eine solche Eisrettung unter realistischen Bedingungen zu üben. Jasmin Geyer und Susanne Badeke spielten die beiden eingebrochenen Opfer.

Der Kiesweiher hatte eine Wassertemperatur von etwa drei Grad Celsius – das bedeutet für die Bergung des Eingebrochenen ein Zeitfenster von rund 15 Minuten, bis der Kreislauf der Kälte Tribut zollt. Im Praxistest der verschiedenen Rettungsmittel zeigte sich, dass diese Spanne sehr knapp bemessen ist. Schließlich muss die Alarmierungszeit zugerechnet werden

Wasserwachtvorsitzende Lydia Saalfrank freute sich über „perfekte Bedingungen für eine Eisrettungsübung“. Während der Woche fürchtete man noch, das Eis könne für die Übung zu dünn sein. Doch dann zeigte sich genau das Szenario, in dem oft Eisunfälle geschehen: Die Eisschicht ist zwar an vielen Stellen tragfähig, aber eben nicht durchgängig sicher.

Einbrüche in eis- und schneebedeckte Seen führen nicht selten zu dramatischen Rettungsaktionen. Übungen dazu sind deshalb ein fester Bestandteil im Programm von Hilfsorganisationen.

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