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Der neue Vorstand des Gartenbauvereins Finsing (vorne, v. l.): Rudolf Löschner, Elisabeth Fuß, Josef Höschl, (2. Reihe, v. l.) Herta Numberger, Elizabeth Hull, Martha Hermannsdorfer, (3. Reihe, v. l.) Annemarie Sedlmeir, Christl Kahle und Anita Keimeleder sowie (hinten, v. l.) Bürgermeister Max Kressier und Resi Prilmeier.

Verein für Gartenbau und Landespflege Finsing 

Engagiert und verlässlich für die ganze Gemeinde

Finsing – Mit kleinen Änderungen startet der Vorstand des Finsinger Vereins für Gartenbau und Landespflege in seine nächste Amtszeit.

Elisabeth Fuß steht auch in den kommenden vier Jahren an der Spitze des Vereins. Zum 2. Vorsitzenden wurde Rudolf Löschner in der Jahreshauptversammlung im Finsinger Bürgerhaus wiedergewählt. Josef Höschl bleibt Schriftführer. Nach zwei Perioden stellte sich Kassier Andreas Reis nicht mehr zur Verfügung. „Ich verstehe es, aber es ist trotzdem sehr schade, weil mit Andi immer alles so gut geklappt hat“, sagte Vorsitzende Fuß und freute sich, dass Reis dem Verein trotzdem erhalten bleibt.

Um die Kasse kümmern sich künftig die beiden Schatzmeisterinnen Andrea Keimeleder und Elizabeth Hull. Durch Hulls Aufgabenwechsel wurde der fünfte Beisitzer-Posten frei. Zwar stellten sich Herta Numberger, Martha Hermannsdorfer, Annemarie Sedlmeir und Christl Kahle wieder zur Wahl, allerdings konnte kein fünfter Freiwilliger gefunden werden. Somit hat der Verein nur noch vier Beisitzer.

Personell vergrößert haben sich dafür die Kassenprüfer. Als Ersatz für Georg Petermann, der nicht mehr antrat, wurde Jürgen Ruhland gewählt. Resi Prilmeier stellte sich spontan als Kassenprüferin zur Verfügung.

Bürgermeister Max Kressirer sprach dem Gartenbauverein seine Anerkennung aus: „Ihr seid sehr engagiert, ein verlässlicher Partner, und eure Struktur geht über unser ganzes Gemeindegebiet.“ Im neuen Vorstand habe sich wieder eine „schlagfertige Gruppe“ gefunden.

Für sie gibt es jedes Jahr viel zu tun. Die Aktionen in 2016 schilderte Fuß in alphabetischer Reihenfolge. So wurden beim Adventsmarkt traditionell Türkränze verkauft – „zwar etwas weniger als im Vorjahr, aber dafür waren am Ende alle weg“. Gebastelt haben die Gartler das ganze Jahr über mit Kindern, etwa Nistkästen im Ferienprogramm. Neben dem Obstpressen wurden erstmals ergänzend zu den Finsinger Begrüßungstafeln die Ortseingänge von Neufinsing und Eicherloh mit Blumen gestaltet.

Die üblichen Aktivitäten hat der Verein, dessen Mitgliederzahl sich um drei auf 183 verringert hat, auch heuer geplant. Neben der Teilnahme am Ferienprogramm gibt es an Erntedank den Geselligen Abend mit dem Männergesangsverein Lyra.

Fuß berichtete zudem, dass vom Kreisverband immer wieder nach der Einrichtung von Jugendgruppen gefragt werde. Dafür reichen Veranstaltungen für Kinder nicht aus, es müsse ein richtiger Jugendleiter gewählt werden. Fuß: „Aktuell konnte niemand diese zusätzliche Arbeit machen. Wenn das aber jemand möchte, würden wir ihn mit offenen Armen empfangen.“

Markus Ostermaier

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