Wasserversorgung 

Nein zum Zweckverband

Ein gemeinsamer Wasserzweckverband mit Ottenhofen? Braucht’s nicht, findet Finsings Gemeinderat.

Finsing – Der Finsinger Gemeinderat will weiter keinen Zweckverband zur Wasserversorgung mit Ottenhofen bilden. Wohl aber könnte er sich zur Verbesserung der Versorgungssicherheit vorstellen, den bestehenden Notverbund kräftig auszuweiten, für den Fall, dass Ottenhofen einen weiteren eigenen Brunnen erstellt. Dann könnte im Ernstfall mehr Wasser in beide Richtungen fließen.

Wie berichtet, muss Ottenhofen seine Wasserversorgung weitgehend auf eine neue Grundlage stellen. Hierzu hatte der Gemeinderat beschlossen, die Verwaltung mit einer neuerlichen Anfrage an die Nachbargemeinde zu beauftragen. Diese Anfrage hatten die Ottenhofener bewusst ergebnisoffen formuliert und wollten wissen, ob und wie sich Finsing eine Zusammenarbeit vorstellen könne.

Bürgermeister Max Kressirer gab in der kurzen Beratung in öffentlicher Sitzung die Richtung schon mal vor: „Mit der Nachbargemeinde einen Zweckverband würde ich nicht machen“, sagte er und setzte sich damit auch durch. „Wir haben unsere Wasserversorgung gut in Schuss“, so Kressirer weiter. Allerdings habe die Ottenhofener Anfrage auch Schwächen im Notverbund offengelegt.

Wie berichtet, haben die Ottenhofener auch eine entsprechende Anfrage an Wörth beschlossen.

Rubriklistenbild: © dpa / Hauke-Christian Dittrich

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