Durch eine rasche Erstversorgung der Patienten haben die First Responder Eicherloh schon so manches Leben gerettet. foto: eibel

Die 13 ist bei First Respondern eine Glückszahl

Eicherloh - Verdacht auf Herzinfarkt, Unterzucker, Sturzverletzungen oder Kreislaufkollaps: Das Team der First Responder Eicherloh kann zu jeder Tages- und Nachtzeit zu einem solchen Notfall gerufen werden.

„Wir fahren das ganze Programm der Notarztindikation“ erklärte Initiator Christian Albert. Seit dem Start am 1. September 2007 hat die 13-köpfige Truppe rund 100 Einsätze absolviert.

„85 Prozent davon sind internistische Beschwerden, 15 Prozent chirurgische Vorfälle wie Stürze oder Brüche“, so Albert. Auch zu drei Selbstmorden wurden die First Responder gerufen. „Da heißt es im Meldungsbild nur ,Bewusstlose Person‘ und das ist dann schon immer ein besonders ungutes Gefühl“ meint Albert. Zur Seite stehen können die First Responder dann nur noch den Angehörigen, bei allen anderen Einsätzen jedoch hat sich vor allem ein Faktor herauskristallisiert: Das schnelle Eintreffen am Ort des Geschehens und damit die Gewährleistung einer raschen Erstversorgung. Dieser Zeitvorteil hat schon viele Leben gerettet.

Im Einsatz sind die First Responder Eicherloh überwiegend in der Gemeinde Finsing sowie in Oberneuching, Oberneuchingermoos, Lüß, Eichenried, Niederneuching und Pliening (Landkreis Ebersberg). Alle Dienste sind ehrenamtlich. „Der schönste Dank für uns ist der positive Rückhalt aus der Bevölkerung“, freut sich Albert.

Das Team besteht aus Christian Albert, Roland Bader, Michaela Beck, Franz und Wolfgang Eibel, Florian Hermansdorfer, Alex Huber, Bastian Maucher, Manfred Rothkopf, Thomas Suttner, Manfred Weiß sen., Michael Zettlmaier und Dominik Halbritter. (do)

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