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Futuristisch mutet dieser Sportschuh an, den Puma mit amerikanischen Wissenschaftlern entwickelt hat. Sie setzen Alten und Bakterien als Material ein. So sollen Sportler ihre Leistung - ganz dopingfrei - noch einmal steigern können. Sportausrüstungen wie diese sind Bestandteil der zweiten von fünf Ausstellung mit dem Titel „Digital Nature“ im terminal 2. Zu sehen ist sie bis 15. Mai. 

Ausstellung über Design-Innovationen made in Bavaria

Sportausrüstung aus Algen und Bakterien

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Design und Innovation in Weiß-Blau – der Flughafen München ist heuer Bühne für bayerische Spitzentechnologie.

Flughafen –  Bei den vorgestellten Exponaten aus den Labors der Industrie und der Universitäten geht es immer auch um deren Gestaltung. Fünf einzelne Ausstellung gemeinsam mit BayernDesign, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, ermöglicht die Flughafen München GmbH (FMG) auf der Abflugebene des Terminals 2.

Nach „Simply Move“, in der es um Fortbewegungsmöglichkeiten der Zukunft ging, wurde nun die zweite Ausstellung eröffnet – „Digital Nature“ mit dem Schwerpunkt digitale Innovationen. Bis zum 15. Mai haben Besucher die Möglichkeit, neun spannende Exponate zu bestaunen, die verdeutlichen, wie die Digitalisierung künftig unser Leben und Arbeiten verändern wird.

Darunter sind Ausstellungsstücke, die aus einem Fantasy-Streifen entnommen sein könnten, und deren Materialien mehr als exotisch sind. Der fränkische Sportartikelhersteller Puma und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) Design Lab präsentieren Sportshirts und Laufschuhe, die von lebenden Materialien wie Algen oder Bakterien durchsetzt sind und die Leistungsfähigkeit von Sportlern steigern sollen. Die Strukturveränderung der lebenden Zellen wird digital ausgewertet, der Sportler passt dementsprechend seine Aktivität an.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt seinen Roboterarm Miro vor, der als chirurgischer Assistent am OP-Tisch eingesetzt werden kann.

„The Blue Pearl“ von Nova Products ist ein echter Perlenohrring mit integriertem Headset, der sich über Bluetooth mit dem Mobiltelefon verbindet.

Wie die Smart City der Zukunft aussehen könnte, stellt die LabCampus GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH, vor. Der Innovationsstandort am Münchner Airport bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups auf 500 000 Quadratmetern beste Kooperationsbedingungen, um neue Produkte und digitale Services zu entwickeln, zu testen und zu präsentieren.

„Digital Nature“ ist nach „Simply Move“ die zweite Ausgabe der fünfteiligen Ausstellungsreihe „Bayern gestaltet – Lebensweisen der Zukunft“ von BayernDesign, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, in Kooperation mit dem Münchner Airport. Weitere Themen werden „Discoverers“, „Well Connected“ und „Smart Living“ sein.

In der ersten Ausstellung, die Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) eröffnet hatte, gab es unter anderem ein Elektromobil für Schwellenländer, ein Antrieb fürs Skateboard und künstliche Gliedmaßen aus dem 3-D-Drucker zu sehen.

Die Ausstellung

ist jederzeit zu besichtigen. Sie befindet sich auf der Abflugebene des Terminal 2 zwischen den Sicherheitskontrollen und dem Parkhaus P20. Infos unter https://bayern-design.de und www.labcampus.de. Der Eintritt ist frei.

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