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Münchner Zollbeamte haben am Flughafen das Pell eines Polarwolfs sichergestellt.

Empfängerin droht hohe Geldstrafe

Bizarre Sendung aus Florida: Münchner Zoll traut seinen Augen kaum

Bizarrer Fund: Münchner Zöllner haben am Flughafen das Fell eines Polarwolfs in einem Paket aus den USA entdeckt.

Flughafen München - Die Empfängerin, die das Fell nach eigenen Angaben als Dekoration verwenden wollte, muss nun mit einer fünfstelligen Geldstrafe rechnen. „Da das ein streng geschütztes Tier ist, wurde die Sendung beschlagnahmt“, teilte Marie Müller vom Hauptzollamt München am Freitag mit.

Die Empfängerin, eine Frau aus München, wollte die Sendung am Montag abholen. Ein Bekannter aus Florida hatte das präparierte Fell des Tieres als Geschenk an die Frau verschickt. Beim routinemäßigen Öffnen des Paketes entdeckten die Beamten schließlich die verbotene Fracht.

Da der Polarwolf nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen ein sehr seltenes Tier ist, hat das Fell nach Angaben des Zolls einen hohen materiellen Wert. Papiere, die die Einfuhr gestatten, konnte die Frau nicht vorlegen.

dpa

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