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Bei der Einreisekontrolle war für die Kongolesin die lange Reise zu Ende.

Junge Afrikanerin scheitert an der Bundespolizei

Mit falschem Visum zur Hochzeit

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Am Ende wurde ohne sie gefeiert: Eine 25 Jahre alte Kongolesin wollte am Donnerstagabend über den Flughafen München nach Deutschland einreisen, um an der Hochzeitsfeier ihrer Mutter teilzunehmen.

Flughafen - Das behauptete sie zumindest. Bei der Bundespolizei legte sie zwar einen echten Pass vor. Allerdings war das spanische Visa eine komplette Fälschung, berichtet Bundespolizeisprecher Christian Köglmeier. Bei der Vernehmung gab sich die junge Frau erst einmal völlig ahnungslos. Später räumte sie ein, dass ihr ein unbekannter Landsmann für 1500 Euro Visum und Tickets besorgt habe, nachdem frühere Anläufe gescheitert seien. So war es auch diesmal: Die Afrikanerin wurde am Sonntag zwangsweise nach Hause geschickt.

Ein Münchner durchlebt unterdessen eine ähnliche Geschichte. Denn eigentlich wollte er zu seiner Familie ziehen - stattdessen lebt er nun am Flughafen München.

Auf dem Weg zum Flughafen München haben Beamte einen 42-Jährigen aufgegriffen. Bei der genaueren Kontrolle stellten sie fest, dass der Mann schon lange gesucht wurde.

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