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Das Märchen vom falschen Bus

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Um keine Ausrede verlegen war eine Frau aus dem Kosovo, die am Flughafen München von der Bundespolizei als Illegale in Deutschland enttarnt wurde. Bei der Abflugkontrolle nach Pristina fiel den Beamten am Samstag auf, dass Pass und Visum zwar echt waren. Letzteres war jedoch abgelaufen und für den Schengenraum ungültig.

Flughafen – Um keine Ausrede verlegen war eine Frau aus dem Kosovo, die am Flughafen München von der Bundespolizei als Illegale in Deutschland enttarnt wurde. Bei der Abflugkontrolle nach Pristina fiel den Beamten am Samstag auf, dass Pass und Visum zwar echt waren. Letzteres war jedoch abgelaufen und für den Schengenraum ungültig.

Auf der Wache erzählte die 27-Jährige, dass sie keine Rechtsbrecherin sei. Vielmehr sei ihr ein Malheur passiert. Nach einem Urlaub bei ihrem Onkel in Kroatien habe sie aus Versehen den falschen Fernreisebus bestiegen und sei nicht in Pristina angekommen, sondern in Berlin. Dort habe sie auf der Straße gelebt.

Wie sie zu dem Flugticket gekommen sei, und warum eine Pension bei Hannover den fünftägigen Aufenthalt der Kosovarin bestätigte, konnte die 27-Jährige nicht erklären. Deswegen leitete die Bundespolizei ein Verfahren gegen sie ein, nahm ihr 100 Euro Kaution ab und schickte sie nach Hause.

ham

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