Bei der Passkontrolle gehen viele Straftäter ins Netz. F.: fkn

Bundespolizei: Zwei Festnahmen an den ersten beiden Tagen im neuen Jahr

Flughafen - Auch im neuen Jahr ist der Bundespolizei der Sicherheitsfilter am Flughafen München. Das beweisen die ersten beiden Fahndungserfolge zu Beginn des Jahres 2014.

Bundespolizeisprecher Albert Poerschke berichtet, dass am Neujahrsabend ein 33 Jahre alter Iraner festgenommen wurde. Er hatte versucht, mit dem Pass einer anderen Person ins Bundesgebiet einzureisen. Es stellte sich heraus, dass dänische Behörden das Dokument längst als gestohlen gemeldet hatten. Der Mann, der aus Ankara gekommen war, gab an, Iraner zu sein und den Pass gekauft zu haben, um nach Deutschland eingeschleust zu werden. Ihm droht ein Strafverfahren. Kurz nach der Festnahme stellte der 33-Jährige Asylantrag. Vorerst kann er damit in Deutschland bleiben.

Zehn Jahre lang war ein Albaner auf der Flucht, ehe er sich am Donnerstag im Fahndungsnetz der Bundespolizei verfing. Der 41-Jährige kam mit einem Flieger aus Tirana. Bei der Grenzkontrolle kam auf, dass der Mann bereits seit 2003 per Haftbefehl des Amtsgerichts Regensburg gesucht wurde - wegen eines Drogendelikts. Der Verurteilte war in seiner Heimat abgetaucht. Bei der Rückkehr klickten die Handschellen. 150 Tage muss er nun im Gefängnis sitzen.

ham

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