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Bundespolizisten sorgen am gesamten Münchner Flughafen und in den S-Bahnen für die Sicherheit von Mitarbeitern und Reisenden. Bei Kontrollen und Identitätsprüfungen in diesem Zusammenhang kommt es mittlerweile leider immer öfter zu unschönen Szenen.

Zwischenfall am Flughafen

Keine Chance im Sprintduell mit der Polizei

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Als die Bundespolizisten am Flughafen seine Identität feststellen wollte, machte sich am Samstag ein 61-jähriger Amerikaner aus dem Staub. Das Wettrennen mit den Polizisten verlor er allerdings klar – und reagierte mit bösen Beschimpfungen.

Flughafen– Die Bundespolizisten waren am frühen Samstagmorgen zum Büro einer US--amerikanischen Airline im Terminal 2 gerufen worden, nachdem dort ein amerikanischer Staatsangehöriger randaliert hatte. Am Ort des Geschehens angekommen, wollten die Beamten dann die Identität des Mannes feststellen. „Da nahm der 61-Jährige seine Beine in die Hand“, berichtet die Bundespolizei. Und weiter: „Lag es am Altersunterschied oder an der sportlichen Ausbildung der Bundespolizisten – auf jeden Fall kam der gebürtige Afghane nicht weit.“ Als die Beamten den Fliehenden eingeholt und festgehalten hatten, leistete er vehement Widerstand, beschimpfte und beleidigte die Polizisten – unter anderem mit dem Schimpfwort „motherfucker“.

Der 61-Jährige wurde schließlich gefesselt und auf die Wache gebracht, wo er sich langsam beruhigte. Dort fand die Polizei heraus, dass der Amerikaner tags zuvor aus Istanbul über Warschau im Erdinger Moos angekommen war. Im Büro der Airline hatte er sich offenbar erst ein Ticket für den Heimflug in die Vereinigten Staaten kaufen wollen, dann aber doch wieder nicht. Den Beamten erklärte er dazu, er habe in Hamburg Verwandtschaft, die er eventuell besuchen wolle. Also riefen die Bundespolizisten kurzerhand bei der Schwester des Mannes in Hamburg an. Die Frau allerdings machte den Anrufern unmissverständlich klar, dass der 61-Jährige ein schwieriger Typ sei und sie mit ihm nichts zu tun haben wolle. Im Gegenteil. Die Dame bat die Beamten, ihren Bruder nicht nach Hamburg, sondern umgehend in die USA zu schicken. Seine Familie warte bereits auf ihn. Dorthin wollte der Mann aber nicht.

Da gegen den Amerikaner nichts vorlag und er sich wieder beruhigt hatte, durfte er die Wache wieder verlassen – mit unbekanntem Ziel und einer Anzeige im Gepäck. 

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