+
Am Flughafen München wollte die Polizei einen Autofahrer kontrollieren. Es folgte eine Verfolgungsjagd mit schlimmem Ausgang (Symbolbild).

Mit unversichertem Sportwagen

Raser flieht mit irrem Tempo vor Polizei - Verfolgung findet nach 120 Kilometern spektakuläres Ende

  • schließen

Ein Raser in einem Sportwagen hielt die Polizei in Atem: Mit Tempo 180 versuchte er vor den Beamten auf der A92 zu fliehen. Dann passierte ein Unglück.

  • Ein Sportwagenfahrer lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
  • Beamten wollte den 60-Jährigen auf Höhe des Flughafens in München kontrollieren.
  • In irrem Tempo versuchte der Fahrer zu entkommen.

Flughafen München - Eine rund 120 Kilometer lange Verfolgungsfahrt lieferte sich der Fahrer eines Pontiacs aus Berlin am Dienstagnachmittag (14.1.) mit mehreren Streifenfahrzeugen der Polizei. An der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar im Landkreis Landshut kollidierte der Berliner mit einem Streifenwagen, zwei Polizeibeamte und der 60-jährige Fahrer des Pontiacs wurden mittelschwer verletzt.

Lesen Sie auch: Die Bundespolizei hat am Dienstag am Flughafen München eine Schwedin (34) festgehalten, die mit einem fremden Kind unterwegs war. Jetzt hat die Polizei einen schlimmen Verdacht.

Flughafen München/A92: Polizei will Sportwagenfahrer kontrollieren - Er flieht in irrem Tempo

Nach momentanem Stand der Ermittlungen sollte der 60-Jährige von einer Streifenbesatzung auf der BAB A 92, auf Höhe des Flughafen München, kontrolliert werden, so die Polizei. 

Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete auf der Autobahn weiter in Richtung Deggendorf. Trotz mehrerer Anhalteversuche im Bereich Landshut und Dingolfing flüchtete der Fahrer bis zur Anschlussstelle Wallersdorf und verließ dort zunächst die Autobahn, um schließlich seine Flucht, zum Teil mit 180 Kilometern pro Stunde, wieder auf der A 92 in Fahrtrichtung München fortzusetzen. 

Auf Höhe der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kam es im Zuge der Verfolgung zu einem Zusammenstoß mit einem Streifenfahrzeug. Beide Fahrzeuge überschlugen sich.

Flughafen München/A92: Irre Verfolgungsjagd nimmt böses Ende - Fahrer ohne Führerschein

Weshalb der 60-Jährige sich der Kontrolle am Flughafen München entziehen wollte, dürfte laut Polizei wohl mehrere Gründe gehabt haben. Das Fahrzeug war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht versichert, zudem dürfte der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Außerdem besteht gegen den 60-Jährigen, der aus Berlin kommt und am Flughafen München kontrolliert werden sollte, ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

An der Fahndung waren rund ein Dutzend Streifenwägen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Ermittlungen gegen Sportwagen-Raser laufen - Hinweise an Verkehrspolizei

Die Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Pontiacs gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, Tel. 0991/3896-310, in Verbindung zu setzen.

Video: Bilder zeigen Ausmaß der Verfolgungsjagd

Ein Video von BR24 zeigt die Bilder nach der Verfolgungsjagd.

nema

Auf der A8 durchbrach ein hochmotorisierter Sportwagen alle Geschwindigkeits-Regeln. Als die Polizei die Fahrertür öffnete, staunte sie nicht schlecht.

Erst kürzlich traf die Polizei bei einer Kontrolle am Flughafen München im Übrigen einen Autofahrer ohne Führerschein an. Das Pikante daran: Es handelte sich um einen Taxifahrer.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mammutaufgabe Marie-Pettenbeck-Schule
Der Nebel um das künftige Gesicht der Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg lichtet sich weiter nur ganz langsam. In der Marktratssitzung am Mittwoch war nun unter …
Mammutaufgabe Marie-Pettenbeck-Schule
Bucher Bayern-Fans spenden 500 Euro
Die Bucher Bayern-Fans von „De Buachroana“ haben den Erlös ihrer Tombola gespendet. 500 Euro gingen als Leserhilfswerk der Heimatzeitung.
Bucher Bayern-Fans spenden 500 Euro
Vom Physiker zum Orangenbauern
Der Dorfener Fabian Wolferstetter macht sich nichts aus festen Wohnorten. Deshalb zog der Physiker auch vor neun Jahren mit seiner Lebensgefährtin nach Spanien.
Vom Physiker zum Orangenbauern
Mega-Marketing mit Martins Marke
Nun hat Erding endlich seine regionale Marke. Es ist das Leib- und Magenprojekt von Landrat Martin Bayerstorfer. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Gedanken dazu von …
Mega-Marketing mit Martins Marke

Kommentare