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Cansu Kuzugüden erlebte am Flughafen München einen Höllentrip.

Geplanter Nachtflug

Aufenthalt am Münchner Flughafen wird für hochschwangere Mutter zum Höllentrip

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Für eine hochschwangere Frau und ihre kleine Tochter wurde der Aufenthalt am Flughafen München zum Höllentrip. Freundlichkeit - Fehlanzeige! Die junge Frau ist empört.

Flughafen München – In keiner guten Erinnerung wird Cansu Kuzugüden den Flughafen München beziehungsweise die dort vorfahrenden Taxis behalten. Bereits am 30. Januar wollte die im achten Monat schwangere Mutter mit ihrer 18 Monate alten Tochter Ekin mit Lufthansa nach Köln/Bonn fliegen. Doch der 22.30-Uhr-Flug wurde annulliert.

An den Taxis unfreundlich abgewimmelt

Lufthansa, berichtet Kuzugüden, habe sich noch um eine Hotelreservierung in Neufahrn bei Freising bemüht. Da ging es schon auf Mitternacht zu. Doch dann begann eine Odyssee, an die sich die junge Mutter mit Schrecken erinnert. „Ich konnte kein Taxi finden, das einen geeigneten Kindersitz für meine Tochter dabei hatte. Ich habe bei fast allen Taxen gefragt und wurde meist unfreundlich abgewimmelt.“

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Niemand wollte der Schwangeren mit Kleinkind helfen

Auch ein Anruf bei der Taxi-Zentrale Isar Funk in München brachte Kuzugüden nicht weiter. „Der Mann am Telefon wollte sich aus der Verantwortung ziehen und hat mir geraten, mich anderweitig umzuschauen.“ Er könne jetzt keinen Wagen schicken. „Ich war am Verzweifeln“, schildert die gestrandete Reisende. Sie ist sauer: „Anscheinend sind Deutschlands zweitgrößter Flughafen und eine Premium-Airline nicht in der Lage, in Notsituationen alleinreisenden Müttern mit einem Baby zu helfen.“

Erst gegen 2 Uhr morgens Rückfahrt ins Hotel

Die rettende Idee hatte schließlich ihr Mann, der sich in dieser Nacht in Köln aufhielt. Die Familie rief schließlich bei der Taxi Zentrale Freising an, die sofort einen Wagen an den Flughafen schickte – mit passendem Sitz. Gegen 2 Uhr war die Suche dann beendet.

Taxi-Zentrale entschuldigt sich

Die Frau hat mittlerweile eine Reaktion sowohl vom Flughafen als auch von Isar Funk erhalten. Beiden tut der Vorfall leid. In der Tat habe kein Taxi mit Babyschale zur Verfügung gestanden. Der Taxi-Schalter am Flughafen sei bereits um 11 Uhr geschlossen worden. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten“, so ein Sprecher von Isar Funk.

Auch Promi-Mamas hatten schon Ärger am Flughafen

Cansu Kuzugüden ist nicht die erste junge Mutter die am Münchner Flughafen derart schlecht behandelt wurde. Auch Jessica Kroos, die Ehefrau von Fußball-Star Toni Kroos, musste im Herbst vergangenen Jahres ähnliches erleben. Die zweifache Mutter machte ihrer Wut damals auf Instagram Luft.

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Während andere ihren dubiosen Geschäften nachgehen, vergnügen sich andere derweil beim Skifahren. Doch es gibt auch tragische Zwischenfälle. Im Skigebiet Brauneck kam es vor wenigen Tagen zu einem tragischen Zwischenfall auf der Piste. Für einen Mann kam dabeijede Hilfe der hinzugerufenen Rettungskräfte zu spät.

ham

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