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Tonnenschweres Trumm: Die 26 Meter hohe Fichte aus Wackersberg wird am Airport aufgestellt.

Es weihnachtet am Airport

Aus dem Tölzer Land: Flughafen München bekommt seinen Christbaum

Kommt ein Bäumchen geflogen - der Flughafen München hat nun auch seinen Christbaum bekommen. Die Flughafen-Fichte wurde aus dem Tölzer Land ins Erdinger Moos transportiert.  

Gut, ein bisserl neblig war es schon, aber kein Grund zur Panik: Der Christbaum ist am Flughafen eingeflogen, pardon: eingetroffen. Auf diesen Christbaum fliegt der Airport!

Die Fichte wiegt sechs Tonnen und bringt es auf 26 Meter luftige Höhe. Ihre ursprüngliche Heimat ist Wackersberg im oberbayerischen Landkreis Tölz-Wolfratshausen, wo sie hinter der Waldherr-Alm stand. Bis sie ins Erdinger Moos kam, musste sie Geduld haben: Drei Tage lang wurde die Fichte für den Transport vorbereitet, was die Firma Josef Willibald aus Wackersberg übernommen hat: Die Äste wurden gebunden, ohne sie zu zerstören (ist ganz gut gelungen, wie man auf dem großen Foto rechts sehen kann), um sie verkehrssicher zu machen.

Die Mitarbeiter der Firmen Suttner und Willibald nach getaner Arbeit

Vorgestern in aller Herrgottsfrüh gegen 2.45 Uhr ging’s los: Die Firma Suttner und die Firma Willibald zogen mit Polizei-Unterstützung und Begleitfahrzeug – wegen Schwertransports – Richtung Norden zum Airport. Knappe drei Stunden später war man angekommen. An der Zentralallee des Flughafens wurde der Baum losgemacht und um 12.30 Uhr vom Autokran des Airports unter Mithilfe der Transporter aufgestellt.

Nächste Woche wird der Baum von 170 Lampen beleuchtet. Die Lichterkette wird insgesamt rund drei Kilometer lang sein. Dann hoffentlich ohne Nebel… 

m.b.

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