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Coronavirus: Der Flughafen München reagierte auf die Verbreitung. Aber waren die Schritte ausreichend?

„Wieso sieht man keine ...“

Kein Schutz gegen das Coronavirus? Heftige Vorwürfe gegen Flughafen München - Sprecher reagiert deutlich

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Starke Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sollten am Flughafen München selbstverständlich sein. Doch davon gebe es zu wenige, werden Vorwürfe laut.

  • Am Flughafen München* treffen täglich zahlreiche Menschen aus aller Welt aufeinander.
  • Die Gefahr einer Covid19-Ansteckung ist deshalb besonders hoch. 
  • Gäste beklagen zu wenige Desinfektions-Möglichkeiten zum Schutz vor dem Coronavirus.

Update, 11. März: Ein Sicherheitsbeamter am Flughafen München wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er arbeitete bei der Sicherheitskontrolle. Sein Arbeitgeber nennt neue Details. Unterdessen gelten auf dem Airport neue Bestimmungen für die Kontrollen.

Update von 12.40 Uhr: Mittlerweile hat der Flughafen München auf die Kritik reagiert. Es werde eng mit den Behörden zusammengearbeitet, wie der Flughafen gegenüber Merkur.de mitteilte. Die zuständige Behörde sei in diesem Fall das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Kämen von dort Hinweise, würden diese am Flughafen sofort umgesetzt, wie es weiter hieß.

Am Flughafen gebe es sogar eine Task-Force Infektiologie. Sollte es einen Notfall mit ansteckenden Krankheiten geben, übernimmt die Einheit die Einsatzleitung. Wer anoch landen darf und wie kontrolliert wird.

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Kein Schutz gegen das Coronavirus? Heftige Vorwürfe gegen Flughafen München

Ursprungsmeldung vom 27. Februar, 8.30 Uhr

München - 417 000 Flüge wickelte der Flughafen München im Jahr 2019 ab und begrüßte dabei 47,9 Millionen Gäste. Sollte die dritte Startbahn* kommen, dürften es derer noch deutlich mehr werden. Die Zahlen präsentieren die Betreiber stolz auf ihrer Website*, doch geben sie zu Zeiten des Coronavirus* auch Anlass zu Unbehagen. Schließlich hat der Erreger mittlerweile auch Deutschland erreicht. GesundheitsministerJens Spahn spricht vom Beginn einer Epidemie

Flughafen München: Sicherheitskonzept für Coronavirus mit Task-Force und Alarmplan

Der Flughafen München beschreibt sich selbst als „Flughafen mit Verantwortung“. Er ist CO2-neutral, besitzt ein Blockheizkraftwerk und ist Teil eines Vogelschutzgebiets. Auch Sicherheit wird eigentlich großgeschrieben: Gerade einmal drei Minuten benötigt die Feuerwehr, um nach einem Alarm zur Stelle zu sein und als das Coronavirus Deutschland erreichte*, wurde eine Task-Force* eingerichtet sowie ein Alarmplan erstellt.

Lesen Sie auch: Katja Suding, stellvertretende FDP-Vorsitzende, hat ihre Gedanken zur Corona-Krise auf Twitter geteilt. Eine Notärztin des ebenfalls durch die Corona-Krise belasteten Flughafens München reagierte heftig.

Kein ausreichender Schutz gegen Covid19? Gäste beschweren sich bei Münchner Flughafen

Bietet das ausreichend Schutz gegen den Covid19-Erreger? Einige Besucher haben nicht das Gefühl, als sorge sich der Flughafen München gut genug um Prävention der Ausbreitung*. 

„Wieso sehe ich am Flughafen nirgendwo Desinfektionsmittel?“, fragt ein Twitter-User die Social-Media-Abteilung des Flughafens München, „wieso bieten die Cafés nichts an? Was ist so schwer daran?“ Offenbar fühlt er sich alles andere als sicher und fällt sogar ein extremes Fazit: „Wieso ist Deutschland so rückständig bei allem Ernsten und Innovativen?“

Prompt meldet sich ein zweiter Gast zu Wort, dem das Fehlen der Hände-Desinfektions-Möglichkeiten ebenfalls unschön aufgefallen war: „Dasselbe habe ich mir gestern gedacht. Es gibt nicht ein einziges Desinfektions-Gerät. Nicht auf den Toiletten, nicht in den Lufthansa-Lounges und überhaupt nirgendwo am gesamten Terminal*.“ Die Betreiber des Flughafens werden froh sein, dass nicht alle Rezensionen* so kritisch ausfallen.

Vorwürfe gegen Flughafen München: Betreiber lassen Kritik nicht auf sich sitzen

In Person ihrer Social-Media-Experten reagieren die Betreiber des Flughafens München umgehend auf die Kritik und wir dabei sogar ein klein wenig schnippisch. „Es gibt keine empirischen Belege dafür, dass das Desinfizieren der Hände gegen das Coronavirus schützt“, lautet die Antwort, „bitte informieren Sie sich auch selbst.

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Coronavirus: Hilft Desinfektion gegen den Erreger? Häufiges Händewaschen empfohlen

Die Fluggäste sind offenkundig beunruhigt und wünschen sich mehr (Hygiene-)Möglichkeiten um sich vor einer Ansteckung zu schützen*. Bei Grippewellen empfiehlt die WHO unter anderem häufiges Händewaschen, Desinfektion wird allerdings nicht ausdrücklich nahe gelegt. 

Um sich selbst zu schützen, ist der Wunsch nach mehr Desinfektions-Möglichkeiten dennoch durchaus nachvollziehbar. Schließlich erreicht die Ausbreitung der Infektion immer neue Ausmaße. Viele Airlines strichen bereits Flüge nach China* und wiesen den Crews besondere Verhaltensweisen an. Für sie und die Gäste gilt: Häufiges Händewaschen schadet auf keinen Fall. Die Desinfektion ist dabei aber kein Muss. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerks von Ippen-Digital.

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