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Das regelmäßige Desinfizieren von Gegenständen, die von vielen Passagieren angefasst werden, ist ein Teil des Corona-Sicherheitspakets, das die EASA europaweit einheitlich aufbauen will. 

Europäische Union für Flugsicherheit wählt Moos-Airport aus

Klappt Fliegen in der Pandemie? Flughafen München wird Corona-Test-Airport für ganz Europa

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Wie man in Corona-Zeiten sicher reisen, wird auch am Flughafen München getestet. Davon sollen europaweit Airports profitieren.

  • Der Flughafen München soll in Zeiten von Corona* Teil eines Testprogramms werden.
  • Hintergrund ist das Reisen mit strengen Hygienemaßnahmen.
  • Der Flughafen soll dadurch Vorbild für andere Airports werden.

Flughafen MünchenReisen in Zeiten der Corona-Pandemie wird auf lange Zeit ein anderes sein, als es bisher bekannt war. Um das Virus in Flugzeugen nicht rund um die Welt zu tragen, gelten nicht nur in den Maschinen strenge Vorgaben, sondern auch an den Flughäfen. Auch im Erdinger Moos gibt es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept mit Online-Check-In, mehr Platz pro Passagier und erhöhten Hygiene- und Desinfektionsbestimmungen. Nun wird der Flughafen zu einem Vorbild für andere Airports.

Flughafen München: Airport soll beispielhaft für Corona-Reisen stehen

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat den Münchner Flughafen* in den Kreis der Pilotflughäfen aufgenommen, die beispielhaft für ein sicheres Reisen in Zeiten der Covid-19-Pandemie stehen. Das teilt die FMG mit. An diesen internationalen Airports, zu denen auch die in Frankfurt, Brüssel, Paris (Charles-de-Gaulle) und Amsterdam gehören, sollen die von der EASA und der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC erarbeiteten Empfehlungen in vorbildlicher Weise umgesetzt werden.

Corona am Flughafen München: Hygienemaßnahmen sollen europaweit gelten

Die EASA will darauf hinwirken, dass die von ihr empfohlenen Hygienemaßnahmen europaweit möglichst einheitlich umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, die Einhaltung von Abstandsregeln, wo immer dies möglich ist, und die Bereitstellung von Desinfektionsmittelspendern.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der möglichst kontaktlosen Ausgestaltung des Check-in-Prozesses und der Gepäckaufgabe. Betrachtet werden sollen alle Stationen der Reise – beginnend mit dem Betreten des Flughafengebäudes über die verschiedenen Abfertigungsprozesse bis hin zum Aufenthalt der Passagiere an Bord der Flugzeuge.

Flughafen München: Reisen in Corona-Zeiten - Testprogramm am Airport

Deshalb sind nach FMG-Angaben neben den Flughäfen auch verschiedene europäische Airlines an dem groß angelegten Testprogramm der EASA beteiligt. „Die Teilnahme des Münchner Flughafens an dem Testprogramm der EASA korrespondiert mit den umfassenden Anstrengungen der FMG, allen Passagieren und Mitarbeitern einen sicheren Aufenthalt am Airport zu ermöglichen“, erklärt Konzernsprecher Ingo Anspach.

Airport in München: Sterne-Flughafen will Beitrag leisten

Jost Lammers, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung und Präsident des europäischen Flughafenverbandes ACI, gibt sich kämpferisch: „Als einziger europäischer Five-Star-Airport stehen wir hier in einer besonderen Verantwortung und möchten dazu beitragen, dass die Gesundheitsstandards an den europäischen Airports analog zum Luftverkehr hochgefahren werden, damit die Passagiere auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie gesund und geschützt zu ihren Zielen gelangen.“  ham

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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