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Enteisen mit Elektromotor: Der Däne spart 87 Prozent CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen ein. Gefahren wird aber weiter mit einem Dieselmotor. 

Erster elektrischer Enteiser im Einsatz

Elektrischer Elefant am Flughafen

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Auch bei den Flugzeugenteisern steigt der Flughafen München in die Elektromobilität ein.

Flughafen – Das erste Fahrzeug, ein „Elephant e-BETA“ des dänischen Herstellers Vestergaard, hat nun seinen Dienst an den Startbahnköpfen angetreten.

Die von Elektromotoren angetriebenen Sprüharme und Düsen vollziehen die Enteisung der Flugzeuge nahezu lautlos, teilt die FMG mit. Das Herzstück ist ein großes aus Lithium-Ionen bestehendes Batteriepaket, das die elektrische Enteisung von etwa zehn bis 15 Flugzeugen ermöglicht. Damit kann das Fahrzeug rund zwei bis drei Betriebsstunden absolvieren, ohne nachzuladen.

Zu den Enteisungsflächen fährt das Fahrzeug noch mit konventionellem Dieselmotor und ist damit flexibel einsetzbar. Am Einsatzort selbst wird der Motor abgestellt, und die elektrische Enteisung beginnt. Im Moment läuft noch der Probebetrieb. Im Vergleich zu herkömmlichen Enteisungsfahrzeugen können mit der elektrischen Version bis zu 87 Prozent der durch das Fahrzeug verursachten CO2-Emissionen vermieden werden.  ham

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