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Flughafen München stürzt ab

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Von: Hans Moritz

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Seltenes Bild am Flughafen München: Während des Corona-Lockdowns mussten zahlreiche Flugzeuge stillgelegt werden. © FMG

Die Corona-Wirtschaftskrise hat die Bilanz des Flughafens München auf ein historisches Tief abstürzen lassen. Im zweiten Quartal legte Deutschlands Luft-Drehkreuz Nummer zwei das schlechteste Ergebnis seit seiner Eröffnung 1992 vor.

München – Die Corona-Wirtschaftskrise hat die Bilanz des Flughafens München auf ein historisches Tief abstürzen lassen. Im zweiten Quartal legte Deutschlands Luft-Drehkreuz Nummer zwei das schlechteste Ergebnis seit seiner Eröffnung 1992 vor. Die Zahl der Passagiere ging im ersten Halbjahr um rund 15 auf 7,8 Millionen Euro zurück – ein Minus von zwei Dritteln im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Starts und Landungen verzeichnet die Flughafen München Gesellschaft (FMG) einen Rückgang von 200 000 auf 87 000, was 57 Prozent entspricht. Das Frachtaufkommen ging um die Hälfte zurück. Dass hier die Zahlen nicht ganz so dramatisch sind, liegt daran, dass während des Lockdowns Millionen von Schutzausrüstungen vor allem aus Fernost eingeflogen wurden.

Nach den weltweiten Reisebeschränkungen ab März kam der Luftverkehr über dem Erdinger Moos wochenlang nahezu komplett zum Erliegen. Das Passagieraufkommen sank im zweiten Quartal, der Hochphase der Pandemie, im Vergleich zu 2019 um 98 Prozent. Die Starts und Landungen gingen um rund 92 Prozent zurück. Vor allem April und Mai waren verheerend und führten zur Schließung des Terminals 1. Erst diesen Mittwoch wurde es wieder eröffnet.

Seit Mitte Juni zeichnet sich laut FMG wieder ein leichter Aufwärtstrend ab. In der ersten Juli-Woche wurden bereits wieder über 100 000 Passagiere gezählt. Derzeit werden 120 Ziele angeflogen – Tendenz mit Ferienbeginn steigend. Flughafenchef Jost Lammers (53) ist überzeugt: „Die Konsolidierung wird mehrere Jahre dauern.“ Er ist aber zuversichtlich, dass der Flughafen München zu alter Stärke zurückkehren werde.  ham

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