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Kleine Warteschlangen bilden sich in diesen Tagen beim Check in am Flughafen München.

3600 Starts und Landungen in den Ferien

Urlauber hauchen Flughafen Leben ein

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Wochenlang waren die Terminals des Münchner Flughafens nahezu verwaist. Über Ostern ändert sich das.

Man ist genügsam geworden in diesen Zeiten. Unser Bild zeigt den Osterreiseverkehr diese Woche im Terminal 2 des Münchner Flughafens. In normalen Zeiten würden sich Hunderte Fluggäste vor den Check-in-Schaltern der Lufthansa drängeln. Zum zweiten Corona-Ostern sind es deutlich weniger. Und doch sind nach monatelanger Flaute wenigstens ein paar Menschen zu sehen, die es in die Ferne zieht – Selbsttest und Quarantäne nach der Rückkehr hin oder her. 3600 Starts und Landungen sind bis 11. April angesetzt, die Anzeigetafeln sind ein paar Zeilen länger als sonst. Danach wird wieder gespenstische Ruhe einkehren. Das Terminal 1 ist nach wie vor geschlossen. Nur im Terminal 2 und vereinzelt im Zentralbereich checken Passagiere ein. Immerhin: Warteschlangen gibt es auch vor der Sicherheitskontrolle nicht. Nach wie vor ist das Leben an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen eher trist. Die meisten Läden und Restaurants sind weiterhin geschlossen. 

ham

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