Drama bei Rosenmontagsumzug: Mercedes-Fahrer fährt mit Vollgas in Zuschauermenge - auch Kleinkinder verletzt

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Als ein Schweizer am Münchner Flughafen landete, nahm ihn die Bundespolizei rasch fest (Symbolbild).

Polizisten warten schon

Schweizer landet nichts Böses ahnend am Münchner Flughafen - dann holt ihn die Vergangenheit ein

Reisende schleppen alles Mögliche mit auf ihre Reisen. Ein Schweizer zum Beispiel hatte eine offene Rechnung der Justiz im Gepäck, als er am Mittwoch in München aus dem Flugzeug stieg.

Flughafen München - Anscheinend waren dem jungen Mann die Regeln im deutschen Rechtsstaat nicht wirklich geläufig. Im Jahr 2017 hatte er wohl die bundesdeutschen Verkehrsregeln etwas zu lasch ausgelegt, war am Bodensee mit falschen Nummernschildern am Auto erwischt worden. Ähnlich verhielt es sich mit der Zahlungsverpflichtung ob der später verhängten Strafe, wie die Bundespolizei berichtet. Diese hatte er offensichtlich einfach ignoriert. Also hatte die Justiz im Südwesten der Bundesrepublik mit Haftbefehl nach dem Eidgenossen gesucht.

Der Züricher war vor zwei Jahren mit falschen Nummernschildern am Auto von der Polizei im Kreis Konstanz erwischt worden. Das daraufhin vom Amtsgericht Singen verhängte Urteil wegen Kennzeichenmissbrauchs hatte der Eidgenosse dann wohl ebenso ignoriert wie zuvor die bundesdeutschen Verkehrsregeln. 

Flughafen München: Festgenommer muss seine Reisekasse leeren

Nachdem der 35-Jährige bis dato weder den vom Amtsgericht Singen geforderten Geldbetrag von 2.000 Euro bezahlt noch die ihm angebotene Ersatzhaft von 20 Tagen angetreten hat, schrieb ihn die Staatsanwaltschaft Konstanz mit Vollstreckungshaftbefehl zur Festnahme aus.

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Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten am Münchner Airport jetzt, als der Gesuchte am Mittwochnachmittag aus Dubai in München angekommen war. Angesichts des wohl wenig verlockenden Alternativangebots, die Osterfeiertage in einer staatlich betreuten Unterkunft in München zu verbringen, leerte der Festgenommene seine Reisekasse. So durfte der junge Schweizer, nachdem er den geforderten Betrag in Höhe von 2.077 Euro inklusive Verfahrenskosten an die Bundespolizisten übergeben hatte, auch wieder seines Weges ziehen.

mm/tz

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Damit hatte sie nicht gerechnet: Eine Oberfränkin hat sich für ihren Ägypten-Urlaub eine Reiselektüre im Internet gekauft. Leider hatte sie diese vor Urlaubsantritt nie aufgeschlagen - und wurde beinahe verhaftet.

Für eine hochschwangere Frau und ihre kleine Tochter wurde der Aufenthalt am Flughafen München zum Höllentrip. Freundlichkeit - Fehlanzeige! Die junge Frau ist empört.

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