+
Symbolbild: Terminalbereiche am Münchner Flughafen werden geräumt.

Erneute Panne

Aufregung am Münchner Flughafen: Mann dringt in Sicherheitsbereich ein - Terminal muss gesperrt werden

  • schließen

Am Münchner Flughafen ist es am Freitagmorgen zu einem Zwischenfall gekommen. Der Terminal 1 musste zeitweise gesperrt werden.

  • Am Freitagmorgen hat es erneut eine Sicherheitspanne am Flughafen München gegeben.
  • Ein Mann war durch eine gesicherte Türe gegangen.
  • Die Polizei räumte Teile eines Terminals und stoppte Abflüge.
  • Die Sperrung dauerte rund eine Stunde, mittlerweile ist sie aufgehoben.
  • Es kommt weiter zu Verzögerungen.

Update 15.25 Uhr: Stunden nach der Sicherheitspanne ist nun klar, welche Auswirkungen sie hatte: Betroffen von der rund einstündigen Sperrung waren zwei Bereiche des Terminal 1 von denen aus Flüge mit Zielen außerhalb des Schengen-Raums abgefertigt werden. Es habe bei neun Verbindungen Verspätungen von bis zu zwei Stunden gegeben, sagte eine Sprecherin. 

Lesen Sie auch: Flughafen-München-Raser erschießt Polizisten in Triest

Lesen Sie auch: Die Bundespolizei hat am Dienstag am Flughafen München eine Schwedin (34) festgehalten, die mit einem fremden Kind unterwegs war. Jetzt hat die Polizei einen schlimmen Verdacht.

Lesen sie zum Thema: Eine Expressbahn zum Münchner Flughafen wird es vorerst nicht geben. Der Airport hat entsprechende Pläne nun begraben. Der Stadtrat ist sauer - vor allem auf die Deutsche Bahn. Ein Reisender hat am Flughafen München für Aufruhr gesorgt. Der stark Betrunkene beleidigte Polizei und Staatsanwalt. Dann sprach er eine kuriose Drohung aus.

Lesen Sie auch: Ein Breslauer hatte vor seinem geplanten Abflug am Flughafen München richtig Spaß. Als die Beamten auf ihn aufmerksam wurden, fiel ihnen noch etwas anderes auf. Jetzt sitzt der Mann im Gefäng

Update 11.55 Uhr: Der Mann, der den Sicherheitsbereich am Flughafen durch eine Tür betreten hatte, hat danach offenbar den Flughafen verlassen. „Die Ermittlungen der Kollegen gehen in diese Richtung“, so ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber unserer Redaktion. Für die Maßnahmen der Beamten vor Ort habe dies keine Auswirkungen. Sobald es die Sicherheitslage nach einem Zwischenfall erlaube, würden die Bereiche wieder freigegeben, so der Sprecher weiter. 

Am Flughafen München ist es am Montagmorgen zu einer Notlandung gekommen. Im Cockpit einer Maschine von Tui Fly Belgien hatte sich Rauch entwickelt. 183 Passagiere waren an Bord.

Update 10.02 Uhr: Wie die Bundespolizei jetzt klarstellte, mussten wegen der Sicherheitspanne Teile des Terminals gesperrt, aber nicht geräumt werden. Alle Passagiere duften im Sicherheitsbereich bleiben und mussten nicht erneut kontrolliert werden. Damit korrigierte die Polizei frühere Angaben eines Sprechers.

Flughafen München: Weiter Verzögerungen möglich

Update 9.26 Uhr: Nach Aufhebung der Sperrung kann es für Passagiere auf dem Flughafen München weiter zu Verzögerungen kommen. „Danke für Eure Geduld“, twitterte der Airport.

Lesen Sie auch: Am Flughafen München haben Bundespolizisten eine Familie aus Venezula aufgegriffen. Die drei Personen, darunter ein Kleinkind, war in Todesangst aus ihrem Heimatland geflohen.

Update 8.25 Uhr: Die Bundespolizei hat die Sperrung der Module B und C des Terminals 1 aufgehoben. Die Maßnahmen am Flughafen seien beendet. Die betroffenen Bereiche sind wieder für den Betrieb freigegeben.

Wie viele Flüge mit Verspätung abgehoben sind, konnte eine Sprecherin des Flughafens nicht sagen. Ob der unkontrollierte Mann gefasst wurde, war unklar. 

Person dringt am Flughafen München in Sicherheitsbereich ein - Terminal 1 teilweise gesperrt

Erding - Am Flughafen München gibt es schon wieder eine Sicherheitspanne. Laut Bundespolizei ist ein Reisender ohne Berechtigung durch eine alarmgesicherte Tür in den Sicherheitsbereich im Terminal 1 gekommen. Die Module B und C wurden gesperrt. Weitere Maßnahmen folgen.

Die Abflüge in zwei Bereichen des Terminal 1 wurden gestoppt. Die Bundespolizei will den Abflugbereich teilweise räumen, wie ein Sprecher sagte.

Flughafen München: Schon im Juli Sperrung wegen Sicherheitsproblem

Bereits imJuli wurde das Terminal 2 am Flughafen München komplett von der Polizei gesperrt und geräumt. Die Polizei reagierte so drastisch, weil eine Frau unkontrolliert in den Sicherheitsbereich geschlüpft und verschwunden war. Die Räumung löste Chaos im Flugbetrieb aus. Stundenlang warteten Fluggäste ohne Informationen in der Hitze. 330 Flüge wurden abgesagt, 2000 gestrandete Passagiere mussten am Airport übernachten. Selbst in der Nacht auf Montag mussten noch 250 Menschen die Nacht am Flughafen verbringen.

Weihnachten auf dem Airport: Am Münchner Flughafen ist es bereits Mitte November festlich. Doch es gibt auch Kritiker.

Ein Passagier machte kurz nach dem Start einer Boeing in Los Angeles ein dramatisches ein Handy-Video, als Flammen aus dem Triebwerk schlugen. 

Die Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Germanwings werden um Neujahr streiken. Wie sich der Streik am Flughafen München auswirkt, lesen Sie hier.

md

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bürgermeisterin Schley gewinnt für ihre Feuerwehr
Ottenhofens Bürgermeisterin Nicole Schley hat beim Radiospiel von TOP FM abgeräumt - 1000 Euro gibt‘s für ihre Feuerwehr.
Bürgermeisterin Schley gewinnt für ihre Feuerwehr
Gefahr gebannt: Seit Oktober keine Krätze-Fälle in Pflegeheimen im Landkreis
Bundesweit nimmt die Zahl der Krätze-Fälle wieder zu. Im Landkreis haben Gesundheitsbehörden und Ärzte die ansteckende Hautkrankheit vorerst in den Griff bekommen.
Gefahr gebannt: Seit Oktober keine Krätze-Fälle in Pflegeheimen im Landkreis
Protest gegen Müllflut: Bäcker setzt kreatives Zeichen gegen Kassenbon-Pflicht
Mit Zuckermasse und Himbeermarmelade macht ein Bäcker aus dem Landkreis Erding auf die eingeführte Kassenbon-Pflicht aufmerksam. Die Kunden finden das toll.
Protest gegen Müllflut: Bäcker setzt kreatives Zeichen gegen Kassenbon-Pflicht
Beim Ruftaxi gibt’s noch viel Klärungsbedarf
Gespaltene Meinungen gibt es nach wie vor zur geplanten Ruftaxilinie im südlichen Landkreis.
Beim Ruftaxi gibt’s noch viel Klärungsbedarf

Kommentare