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Flughafen München: Zoll macht höchst kuriosen Fund - Es drohen 50.000 Euro Strafe

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Der Zoll am Münchner Flughafen hat in einem Postpaket einen Fund gemacht, der gegen das Artenschutzabkommen verstößt. Dem Versender droht eine hohe Strafe.

München - Wegen eines Verstoßes gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen hat der Zoll am Münchner Flughafen einen präparierten Fischotterschädel beschlagnahmt. Nach Angaben des Zolls vom Mittwoch fehlten die gesetzlich benötigten Dokumente für eine Einfuhr in die EU.

Auch bei einer Kontrolle auf der A1 bei Hamburg machte der Zoll einen unglaublichen Fund im Reserverad.

Lesen Sie auch: Am Flughafen München haben Zollbeamte einen Österreicher überprüft. Auch dessen Bauchtasche nahmen sie genauer unter die Lupe - und machten eine unerwartete Entdeckung.

„Die Fischotter sind nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen eine geschützte Tierart“, sagte ein Sprecher des Hauptzollamts München. „Verstöße gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen sind kein Kavaliersdelikt. Sie können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro oder mit Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden“. Das Postpaket sollte laut Zoll von Kanada nach Italien versandt werden.

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dpa

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