Wimbledon-Siegerin und Ex-Graf-Rivalin mit nur 49 Jahren gestorben

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Vernissage am Flughafen

Das Klavier als Kunstobjekt

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Mitten in der Stadt auf einem Klavier spielen – das macht der Verein Isarlust in Zusammenarbeit mit den Urbanauten, dem Verein Musik mit Kindern und der Handwerkskammer München und Oberbayern möglich. Der Startschuss für das Projekt „Play me I’m yours“ fiel am Flughafen.

An verschiedenen Standorten werden im Rahmen der Aktion in München von Künstlern gestaltete Klaviere aufgestellt. Dort können dann spontan Klavierbegeisterte ihrer Muse freien Lauf lassen. Bisher ist nur ein Standort bekannt: am Münchner Flughafen. Dort konnte man bei der Vorstellung die ersten vier Klaviere und einen Flügel bewundern. Diese wurden in der Sonderwertung „Das Handwerk“ von Auszubildenden und Innungen der Handwerkskammer für München und Oberbayern gestaltet. 

Münchens Zweiter Bürgermeister und Schirmherr Josef Schmid lobte die Aktion: „Es ist eine fantastische Idee, die Klaviere als etwas kostenloses in einer teuren Stadt wie München zur Verfügung zu stellen.“ Die Pianos werden von 1. bis 18. September in München stehen. Der Flügel aber wird einen Platz am Flughafen München bekommen. Dieser wurde von Samdrup Tseyang Gyatso (Maler- und Lackiererlehrling) gestaltet und trägt den Titel: „Lotus, dragonfly and fishes“. Lotus, Libellen und Fische malte der Künstler auf sein Instrument. Weitere Klaviere wurden von Franz Xaver Peteranderl, Vizepräsident der Handwerkskammer, vorgestellt: „Swing Me, I’m Yours“ von der Schreinerin Katrin Bauerschmidt, die auf der anderen Seite des Instrument eine Schaukel für zwei Zuhörer installiert hat. „Giselle“ von Michael Dopfer und dem Team der Metallinnung ist ein unter dem Rock einer weiblich-stilisierten Frau verstecktes Klavier. 

Die Raumgestalter Susann Hotter und Carl Rabenseifer polsterten ihr Klavier in Schwarz und Silber. Nur eine der Künstlerinnen war dabei, als die Klaviere am Flughafen abgeladen wurden und konnte es selbst vorstellen. Die Maßschneiderin Sonja Born aus Fürth nannte ihr Piano „Kinderspiel“, da es kein Kinderspiel sei, ein Klavier zu spielen. Einen Teil des Holzes hat sie durch Glas ersetzt, damit man der Musik zusehen kann. Die Hände auf dem Klavier, die sie aus Kaffeesäcken hergestellt hat, halten ein Fadenspiel, das auch kein „Kinderspiel“ ist, wenn man einen falschen Griff macht.

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