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Jugend wendet sich gegen Luftfahrt

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Von: Hans Moritz

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Fridays for Future fordert die Beerdigung der dritten Start- und Landebahn sowie die Streichung der Subventionen für Fluggesellschaften.
Fridays for Future fordert die Beerdigung der dritten Start- und Landebahn sowie die Streichung der Subventionen für Fluggesellschaften. © Marcel Kusch

Fridays for Future fordert die Beerdigung der dritten Start- und Landebahn sowie die Streichung der Subventionen für Fluggesellschaften.

Flughafen Die Bewegung Fridays for Future (FFF) München erreicht den Münchner Flughafen. FFF sieht nach einer Pressemitteilung „starken Handlungsbedarf im Bereich des Flugverkehrs“ und fordert die Beerdigung der dritten Start- und Landebahn sowie die Streichung der Subventionen für Fluggesellschaften.

„Die jungen Menschen in München setzen sich mit dieser Forderung nicht nur für mehr Klima- und Umweltschutz ein, sondern sie zeigen sich auch solidarisch mit unserer Region“, freut sich der Moosburger Grünen-Landtagsabgeordnete Johannes Becher.

Derzeit läuft eine Petition der Bürgerinitiative Aufgemuckt in Kooperation mit dem Bund Naturschutz zur sofortigen Abschaffung der Subventionen, die der Flughafen München jedes Jahr an Airlines zahlt. Eine Antwort der Staatsregierung auf die schriftliche Anfrage von Becher belegt, dass allein im Jahr 2018 eine Summe von rund 24 Millionen Euro bezahlt wurde, um 15 000 Flugbewegungen zu fördern. „Diese Subventionen gehören sofort abgeschafft, und ich freue mich, wenn möglichst viele Menschen die Petition unterschreiben,“ erklärt Becher.

Spannend dürfte insbesondere werden, wie sich die Mitglieder der Regierungsfraktionen CSU und FW positionieren. Becher fordert: „Man kann nicht immer nur sonntags von Klimaschutz reden, sondern es muss endlich gehandelt werden, und genau das fordert eben auch die Fridays-for-Future-Bewegung in München.“

Eine eigene Fridays-for-Future-Kundgebung am Moos-Airport ist nicht geplant. In der Pheonix-Sendung „Wir müssen reden“ hatten sich vorige Woche mehrere jungen Menschen gegen das Wachstum der Luftfahrt ausgesprochen. Vor allem Inlandsverbindungen sollten von der Bahn bedient werden. Denn der Luftverkehr trage erheblich zum CO2-Ausstoß bei.  ham

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