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Am Flughafen München kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei. (Symbolbild FM)

Die Beamten blieben unbeeindruckt

Flughafen München: Mann (73) beleidigt Polizisten als Nazis - dann folgt kuriose Drohung

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Ein Reisender hat am Flughafen München für Aufruhr gesorgt. Der stark Betrunkene beleidigte Polizei und Staatsanwalt. Dann sprach er eine kuriose Drohung aus.

  • Am Flughafen München wurde ein Mann (73) aufgegriffen.
  • Er war stark betrunken und aggressiv gegen die Polizeibeamten.
  • Schließlich sprach er eine kuriose Drohung aus.

Flughafen München - Am Flughafen München kam es am Mittwochabend (22. Januar 2020) zu einem kuriosen Einsatz der Bundespolizei. Ein 73-jähriger Mann russischer Staatsbürgerschaft geriet nach seiner Ankunft aus Moskau in eine Diskussion mit einer jungen Mutter. Diese wandte sich mit ihren Kindern schließlich der Kontrollstelle zu, was aber durch den älteren Herrn vehement gestört wurde.

Flughafen München: Reisender (73) beleidigt Polizisten als Nazis

Beamte der Bundespolizei, die auf den Herrn aufmerksam wurden, versuchten diesen hinter der vorgegebenen Diskretionslinie zurückzuhalten. Daraufhin begann der Mann, die Beamten auf russisch zu beschimpfen. Unter anderem bezeichnete er die Polizisten als Nazis, wie Mitreisende den Beamten übersetzten.

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Flughafen München: Aggressiver Herr mit Atemalkoholwert von 1,8 Promille

Da der Mann auch weiterhin aggressiv blieb, wurde er zur Wache gebracht, wo eine erste Kontrolle einen Atemalkoholwert von knapp 1,8 Promille ergab. Trotz dieses Zustandes wurde der Mann nicht müde, die Beamten zu beschimpfen. Auch auf ein Gespräch mit dem am Telefon hinzugeschalteten Staatsanwalt ließ er sich nicht ein und legte schließlich einfach auf. Im Anschluss drohte der Reisende den Beamten mit schweren Konsequenzen aufgrund seiner „guten Kontakte in höhere Kreise“.

Flughafen München: Reisender spricht kuriose Drohung aus

Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft ließen sich von dieser Drohung beeindrucken, weshalb der 73-Jährige schließlich eine Anzeige wegen Beleidigung sowie eine Zahlung von 5000 Euro akzeptieren musste. Da er zuvor mit seinem Monatsverdienst von etwa 43.000 Euro geprahlt hatte, dürfe ihm diese Zahlung nicht allzu sehr wehtun.

Der Mann verbrachte anschließend noch einige Zeit zum Ausnüchtern bei der Polizei, bevor er die Wache in einigermaßen ruhiger Verfassung wieder verlassen durfte.

Sicherheitsprobleme am Flughafen München - Behörden wappnen sich

Immer wieder kommt es am Flughafen München zur Störung durch aufgebrachte Reisende. Einige Vorfälle könnten verhindert werden. Dem Flughafen München wird ein Sicherheitsproblem vorgeworfen.

Damit das gerade neu entdeckte Coronavirus, dass in Wuhan (China) aufgetaucht ist und bereits in die USA überschwappte, nicht bald zu den Sicherheitsproblemen dazugehört, wappnet sich der Flughafen München nun dagegen, um einer Einführung des Virus nach Deutschland durch Flugreisende vorzubeugen.

Europaweit wurde nach einem 52-jährigen Mann aus Frankreich gesucht. Vor seinem Abflug nach Casablanca wurde er jetzt am Flughafen München festgenommen

Auf dem Weg zum Flughafen München haben Beamte einen 42-Jährigen aufgegriffen. Bei der genaueren Kontrolle stellten sie fest, dass der Mann schon lange gesucht wurde.

Am Flughafen München haben Zollbeamte zwei Türkinnen kontrolliert. Insgesamt neun Gepäckstücke stellten die Beamten sicher und dürften nicht schlecht gestaunt haben.

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