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Polet verbindet München mit Moskau

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Die erste Maschine der russischen Frachtlinie Polet wurde am Fluhafen München empfangen.  Foto: libossek
Die erste Maschine der russischen Frachtlinie Polet wurde am Fluhafen München empfangen. Foto: libossek © AUTO_ERD

Flughafen München - Mit der Luftfracht geht es aufwärts. Der Sektor verzeichnet zweistellige Zuwachsraten. Ein Beispiel ist die russische Frachtlinie Polet.

Von München über Moskau nach Shanghai. Was klingt wie der Szenenwechsel aus einem James-Bond-Film, wird ab sofort der Weg sein, den die Fracht der russischen Cargo-Airline Polet nimmt. Der Flughafen München wurde nach der Prüfung verschiedener europäischer Airports von General-Direktor Anatoly S. Karpov als Europazentrale ausgewählt. Auch Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung des Münchener Flughafens, zeigte sich „froh darüber, dass die Wahl auf München gefallen ist. Ich hoffe, dass die Standorte München und Bayern in jeder Hinsicht zufriedenstellend sind.“

Den Jungfernflug auf der Strecke absolvierte eine Frachtmaschine des Typs Iljuschin IL-96-400. In München wurde sie mit einer Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr und mit Blasmusik empfangen. Dass das Begrüßungskomitee über eine Stunde auf die verspätete Maschine warten musste, fiel dabei nicht ins Gewicht. Das moderne Transportflugzeug, das mit bis zu 92 Tonnen Frachtgut beladen werden kann, wird künftig zwei Mal wöchentlich zwischen der russischen Hauptstadt, dem Drehkreuz in Bayern und der chinesischen Metropole verkehren.

„Es sind vielversprechende Zeiten für den Indikator Cargo“, erklärt Kerkloh und kündigt im gleichen Atemzug weitere Maßnahmen an, diesen Zustand aufrecht zu erhalten. Infrastruktuelle Verbesserungen wie die Vergrößerung der Cargo-Gebäude, ein neues Satellitengebäude und nicht zuletzt die geplante dritte Startbahn sollen dazu beitragen. Momentan passieren den Flughafen im Erdinger Moos täglich an die 1000 Tonnen Fracht, rechnet er vor.

„Wir schätzen das Vertrauen, das uns Gesellschaften wie die Polet entgegenbringen, nicht nur in Bezug auf Cargo, sondern auch auf unser Passagierwesen“, resumiert Kerkloh. Er erwartet eine erfolgreiche, aber auch freundschaftliche Zusammenarbeit und ist sich sicher, dass sich die Polet „für den richtigen Standort entschieden hat“.

lib

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