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Schwarzfahrer beißt Polizisten ins Bein

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Von: Markus Schwarzkugler

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Bundespolizisten kontrollieren die Sitzreihen in einem Zug (Symbolbild).
Bundespolizisten kontrollieren die Sitzreihen in einem Zug (Symbolbild). © Martin Schutt/dpa

Diverse Anzeigen erwartet ein 28-Jähriger, der bei der Fahrscheinkontrolle am Flughafen München zwar ein gültiges, aber personalisiertes Bahnticket eines Bekannten vorgezeigt hatte und später randalierte.

Flughafen München - Ausweisen konnte oder wollte sich der Nigerianer laut Bericht der Bundespolizei nicht. Letztlich nahm in diese mit auf die Wache, wo mittels Fingerabdrücken seine Identität ans Licht kam.

Zudem fanden die Grenzpolizisten heraus, dass sich der Mann seit 2017 als Asylbewerber in Bayern aufhält, sein Asylantrag im Mai abgelehnt und er zur Ausreise aufgefordert worden war. „Diese Info quittierte der 28-Jährige umgehend mit Rassismus-Vorwürfen den Beamten gegenüber, die Polizisten wiederum mit einer Strafanzeige wegen Betrugs ihm gegenüber“, berichtet Polizeisprecher Christian Köglmeier.

Zuguterletzt wollte der Mann die Wache nicht verlassen. „Da eine Polizeiwache keine Zulassung als Beherbergungsbetrieb hat, konnten die Beamten ihm seinen Wunsch nicht erfüllen“, berichtet Köglmeier ironisch. Letztlich habe man den 28-Jährigen hinaus getragen. Trotz mehrerer Versuche kehrte der Mann immer wieder zurück. Dabei schrie er lauthals, beleidigte die Beamten und schlug mit einem schweren Metallgegenstand gegen Tür und Wand der Wache. Letztlich wurde er in eine Zelle aufgenommen.

Neben der Anzeige wegen Betrugs erwarten ihn nun auch Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dafür zuständig sind allerdings die Landespolizisten, die später beleidigt und bespuckt wurden. Einem Beamten biss der Nigerianer sogar ins Bein.

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