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„Total spannend“: Christine Stöhr ist neue Pfarrerin am Flughafen München

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Von: Hans Moritz

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Ins Amt eingeführt wurde Flughafenpfarrerin Christine Stöhr von Kirchenrat Ingo Schurig.
Ins Amt eingeführt wurde Flughafenpfarrerin Christine Stöhr von Kirchenrat Ingo Schurig. © Rainer Lehmann

Die kirchlichen Dienste am Münchner Flughafen haben eine neue Pfarrerin: Auf Stefan Fratzscher, der zur Bundespolizei gewechselt ist, folgte bereits im April Christine Stöhr. Die 46-Jährige war zuvor geschäftsführende Pfarrerin an der Auferstehungskirche in Landshut. Nun wurde sie von Kirchenrat Ingo Schurig im Airbräu offiziell in ihr Amt eingeführt.

Flughafen München - Schurig leitet im Landeskirchenamt München das Referat Seelsorge. Die katholische Seite vertritt weiterhin der katholische Seelsorger Franz Kohlhuber. Die kirchlichen Dienste an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen sind breit aufgestellt. Die evangelische Seelsorge bietet Gottesdienste und Andachten, ist Ansprechpartner für Mitarbeiter, begleitet Asylsuchende und Flüchtlinge, bietet im Rahmen des Projekts „Mose“ eine Obdachlosenhilfe sowie Psychosoziale Notfallversorgung etwa nach Flugzeugunglücken oder Katastrophen in fernen Ländern mit betroffenen Passagieren an.

Stöhr ist ausgebildete Notfallseelsorgerin. Sie kündigt an, auch auf die Menschen zugehen zu wollen. „Die Arbeit hier ist total spannend. In der Früh weiß ich nie, was mich erwartet“, berichtet sie über ihre ersten Erfahrungen. Der Moos-Airport sei ein „Ort zwischen Abschied und Wiederkommen.“

Die katholische Seelsorge steht unter anderem für den Sozialdienst für Passagiere, Besucher und Angehörige sowie leistet seelischen Beistand bei Rückführungen abgelehnter Asylbewerber. Im Zentralbereich/Terminal gibt es eine überkonfessionelle Kapelle.  

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