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Betriebsbereit: Die Charter-Fluglinie Tui Fly nimmt ihren Betrieb am Moos-Airport wieder auf.

Nach dreimonatiger Zwangspause startet Charter-Airline zu Ferienbeginn wieder durch – 15 Ziele ab München

Tui Fly: „140 000 Sitzplätze in die Sonne und zurück“

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Der Ferienbeginn in immer mehr Bundesländern sowie in den angrenzenden Nationen lässt auch den Ferienflieger Tui Fly aus dem Corona-Loch kommen. Der für den Münchner Flughafen geltende Sonderflugplan ist seit einer Woche gültig – nach dreimonatiger kompletter Zwangspause.

Flughafen – Der Erstflug führte nach Fuerteventura, berichtet Tui Fly. In den kommenden Wochen werde das Flugprogramm schrittweise auf bis zu 27 wöchentliche Flüge hochgefahren. Das Top-Zielgebiet ist Griechenland – jeder zweite Flug führt nach Araxos, Kreta, Rhodos, Kos oder Korfu. Daneben stehen auch Djerba, Fuerteventura, Gran Canaria, Hurghada, Lanzarote, Madeira, Marsa Alam, Menorca, Teneriffa und die Kapverdischen Inseln auf dem Programm.

„Mit unserem neuen Flugplan verbinden wir die bayerische Landeshauptstadt mit insgesamt 15 Sonnenzielen im Süden. Anfangs fliegen wir nach Spanien, Griechenland und Portugal und bieten als erste Ferienfluggesellschaft wieder die beliebtesten südeuropäischen Badeorte ab München an“, freut sich Tui-Fly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Sobald die Reisewarnungen für Ägypten, Tunesien und die Kapverdischen Inseln aufgehoben werden, „werden wir auch diese Destinationen wieder ansteuern“. Für die verbleibende Sommersaison bis Ende Oktober biete man ab München 140 000 Sitzplätze in die Sonne und zurück an“, verspricht Lackmann.

Flughafenchef Jost Lammers begrüßt die Wiederaufnahme der Flüge sehr: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Tui Fly von München aus nun wieder regelmäßig zahlreiche touristisch attraktive Destinationen ansteuert. Damit schließt sich eine weitere Lücke im Flugangebot unseres Airports, und für Tausende von bayerischen Urlaubern eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, schnell und direkt von München aus zu ihrem Ferienziel zu gelangen.“

Auch an Bord der Tui-Fly-Maschinen gilt ein Pandemieschutzkonzept. Die Airline teilt mit, dass alle Passagiere einen Mundschutz tragen müssen. Speisen und Getränke werden serviert, allerdings nach einem neuen System, damit die Kontakte zwischen Crew und Fluggästen auf ein Minimum reduziert werden können. Die gesamte Kabinenluft wird durch Hepa-Filter laufend gereinigt. Diese entsprechen dem Standard eines Operationssaals und filtern neben Staubpartikeln auch Viren und Bakterien aus der Atemluft. ham

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