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Heldentat am Flughafen München: Urlauber wird plötzlich bewusstlos - junge Polizisten greifen beherzt ein

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Von: Katharina Haase

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Flughafen München
Flughafen München. (Symbolbild). © Andreas Gebert/dpa

Die Bundespolizei hat einem Mann am Flughafen München das Leben gerettet. Der 50-Jährige erlitt einen medizinischen Notfall.

Flughafen München - Dass man die Polizei in Bayern nicht nur in der Verbrechenbekämpfung und Ordnungshütung ausgebildet wird, sondern im Notfall auch als Rettungssanitäter fungieren kann, bewiesen vier Beamte am Montag, 3. Januar, eindrucksvoll am Flughafen München im Erdinger Moos.

Flughafen München: Urlauber bricht zusammen - Polizisten retten sein Leben

Ein 50-jähriger Mann aus der Hallertau hielt sich an besagtem Tag am Flughafen auf. Laut Auskunft der Polizei wollte er in den Thailand-Urlaub fliegen und wartete noch auf das Boarding zu seinem Flug nach Phuket über Abu Dhabi. Plötzlich brach der Mann auf einer Rolltreppe bewusstlos zusammen. Dies wurde von einer Mitarbeiterin eines Duty-Free-Shops bemerkt, die umgehend die vier Beamten auf das Geschehen aufmerksam machte.

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Beherzter Eingriff am Flughafen München: Junge Polizeianwärter retten Urlauber das Leben

Ohne zu zögern schritten die vier jungen Männer, zwei von ihnen noch Auszubildende aus Bamberg, zur Tat und retteten dem Mann das Leben. Der 50-Jährige war nicht bei Bewusstsein, auch Puls und Atmung waren zunächst nicht feststellbar. Einer der Polizeianwärter, der zudem glücklicherweise sogar ausgebildeter Rettungssanitäter ist, und sein Kollege begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Die beiden Kollegen, die der Bundespolizei am Flughafen München zugehörig waren, sperrten den Bereich um den Einsatz ab, riefen den Notarzt und holten einen Defibrillator.

Der Mann, der gebürtig aus Dachau stammt, wurde schließlich mit Verdacht auf einen Herzinfarkt mit einem Rettungshubschrauber in ein nahes Klinikum transportiert.

Wie die Polizei auf Berufung der Ärzte mitteilt, ist der Mann mittlerweile auf dem Weg der Besserung und wird, auch dank des beherzten Eingriffs der jungen Polizeianwärter, voraussichtlich wieder vollständig genesen. kah*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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