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Es bleibt dabei: Die 24 Jahre alte Mutter des Flughafenbabys muss für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Ermittlungen in Baden-Württemberg

Flughafenbaby hat keine Geschwister

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Flughafen -  Die Justiz in Baden-Württemberg geht nicht davon aus, dass die Mutter des so genannten Flughafenbabys bereits früher Kinder ausgetragen hat, die sie dann verschwinden ließ beziehungsweise die sie eventuell getötet oder den Versuch dazu unternommen hat.

Das berichtete die Heidenheimer Zeitung. Die heute 24 Jahre alte Erzieherin hatte im Juli 2015 in der Toilette des Parkhauses P 20 ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht und danach ins kalte Wasser der Kloschüssel gestopft. Nur durch einen Zufall konnte das Neugeborene gerettet werden.

Im Prozess vor dem Landgericht Landshut wurde immer wieder thematisiert, die Frau habe zu früheren Zeitpunkten mehr als einmal den Eindruck erweckt, schwanger zu sein. Es gab aber nie ein Kind. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und die Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft kamen nach akribischen Ermittlungen zu dem Schluss, dass es keine weiteren Kinder gebe. Auch die Eltern seien überprüft und das Wohnhaus unter die Lupe genommen worden.

Die Frau, die aus Heidenheim kommt, wurde im Sommer 2016 wegen versuchter Tötung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Wie die Heidenheimer Zeitung weiter berichtet, hat der Bundesgerichtshof die Revision verworfen. Ob der Anwalt der 24-Jährigen nun Verfassungsbeschwerde einlegt, ist noch nicht entschieden. Vorerst ist das Urteil rechtskräftig.

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