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In der Mitte des Frachtterminals (Abschnitt D) brach kurz nach Mitternacht das Feuer aus. Die Ursache ist unklar.

Teil des Terminals 1 stundenlang gesperrt 

Passagiere klagen über Atemschwierigkeiten

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Flughafen - Gleich zweimal gefordert waren in der Nacht auf Donnerstag die Einsatzkräfte am Flughafen. Im Frachtbereich war ein Brand ausgebrochen, im Terminal 1 klagten mehrere Personen über Atemwegsreizungen.

Um 0.16 Uhr wurden die Flughafenfeuerwehr, die Feuerwehr Oberding, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Im Modul D des Frachtbereichs hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Flughafen-Sprecher Florian Steuer erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass Papier und Pappe in Brand geraten waren, die in einem Regallager eines Mieters der etwa 5000 Quadratmeter großen Halle deponiert waren. „Das Feuer war rasch gelöscht. Der Einsatz war aber erst gegen 3.45 Uhr zu Ende“, so Steuer. Die Ursache sei unklar. Ein technischer Defekt sei ebenso wenig auszuschließen wie Brandstiftung. Hinweise auf Letzteres gebe es keine, so der FMG-Sprecher. Die Kripo Erding hat die Ermittlungen übernommen.

Personen wurden nicht verletzt, der Schaden liegt laut dpa bei etwa 100.000 Euro. Der Flugbetrieb – um diese Zeit startet nur noch ein Postflieger – war nicht beeinträchtigt, so die FMG.

Deutlich mysteriöser ist ein Zwischenfall, der sich am frühen Morgen im Modul A/Nord des Terminals 1 ereignet hat. Im Bereich der Sicherheitskontrolle im Abschnitt, der von Air Berlin genutzt wird, klagten plötzlich mehrere Personen, Reisende und Personal der Sicherheitskontrolle, über Atemwegsreizungen. Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte der FMG-Sprecher. „Die Ursache wird noch ermittelt“, so Steuer. Die betroffene Kontrollstraße war bis zum Nachmittag gesperrt. Experten gingen den aggressiven Ausdünstungen auf den Grund. Auch hier wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Passagierströme wurden umgeleitet.

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