Sie sollte nach München fliegen

Nach Drohung: Entwarnung für Lufthansa-Maschine

Berlin - Auf dem Flughafen Berlin-Tegel mussten Passagiere eine Lufthansa-Maschine nach München kurz vor dem Start wieder verlassen. Stattdessen gingen Spürhunde der Bundespolizei an Bord.

Eine Bombendrohung gegen eine Lufthansa-Maschine mit Ziel München hat am Donnerstag für Wirbel auf dem Flughafen Berlin-Tegel gesorgt. Erst nach einer Sicherheitsüberprüfung gab die Bundespolizei am Abend Entwarnung. Die Untersuchung des Flugzeugs vom Typ Airbus A319 sei um 18.24 Uhr beendet worden. „Es wurde nichts Sicherheitsrelevantes an Maschine und Gepäck festgestellt“, sagte der Sprecher der Bundespolizei, Jens Schobranski, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Maschine sollte ursprünglich um 16.00 Uhr in Tegel starten. Nach einer Drohung, die bei der Internetwache der Berliner Polizei eingegangen war, wurde sie gestoppt. Die 128 Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten das Flugzeug verlassen. Die Bundespolizei untersuchte das Flugzeug mit Spezialkräften und Hunden.

Laut Plan sollte der dann gestrichene Flug LH 2041 eigentlich um 16.00 Uhr in Tegel starten und um 17.10 Uhr in München landen. Nach dem Vorfall sollten die Passagiere nach Angaben einer Lufthansasprecherin mit einem späteren Flugzeug nach München fliegen.

„Wegen eines Sicherheitshinweises wurde ein Lufthansa-Flug am Flughafen Berlin-Tegel mit Ziel München am Nachmittag nochmals kontrolliert“, sagte Flughafensprecher Lars Wagner der dpa.

Die Maschine wurde abseits der normalen Startpositionen geparkt und untersucht. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei wurden wegen der Drohung strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

dpa

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