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Förderkreis: Ja zu Ausbau von Straße und Schiene

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Förderkreischef Stefan Tremmel sieht für Dorfen großes Potential. © ar

Dorfen - Auf dem Weg zum Mittelzentrum braucht Dorfen bessere Verkehrsanbindungen. Daran lässt der Förderkreis keinen Zweifel.

Ortsumfahrung, Bahnausbau, A 94, Gewerbegebiete. Themen, die auch den 130 Mitglieder starken Förderkreis Dorfen beschäftigen. „Wir sind natürlich an einem optimalen Schienen- und Straßennetz in und rund um Dorfen interessiert“, so Förderkreischef Stefan Tremmel im Gespräch mit der Heimatzeitung. Doch beim Ausbau der Infrastruktur müsse die Stadt auch darauf achten, dass Dorfen nicht sein Gesicht verliere.

Beim geplanten Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf vertritt der Förderkreis als Vereinigung der Gewerbetreibenden ein klare Haltung. „Der Bahnausbau bring Dorfen keinen Vorteil. Es werden nicht mehr Personenverbindungen angeboten werden, sondern nur der Güterverkehr wird steigen. Somit gibt es für uns nur einen zweigleisigen Bahnausbau mit Troglösung. Alles andere wäre eine Katastrophe“, urteilt Tremmel.

Was die in der Diskussion befindliche und umstrittene B 15-Ortsumfahrung Dorfens betrifft, sagt der Förderkreis grundsätzlich „Ja“. Allerdings will sich Tremmel nicht zu einer Trassierung äußern. „Wir denken aber, eine gemeinsame große Lösung mit Nachbargemeinden wäre sinnvoll.“

Sorgen bereitet dem Förderkreis die weitverbreitete Meinung, „die Dorfener sind gegen alles“. Das mache die Sache schwierig, neue Geschäfte und Angebote nach Dorfen zu bringen. Das in der Stadt aber nur Nein-Sager agierten, stimme nicht. Tremmel: „Dorfen hat großes Potential sich als östliches Mittelzentrum zu etablieren und dazu gehört auch eine Weiterentwicklung von Verkehrsanbindungen, Gewerbegebieten und somit Neuansiedlung von Gewerbe und dadurch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort.“ Nur dann könnten Projekte wie der Jakobmayer, die Sanierung von Schulen, der Betrieb von Schwimmbad und Kindergärten weiter gewährleistet und durchgeführt werden.

Der Förderkreis will daher die Schaffung von Gewerbeflächen und die Stärkung der Innenstadt weiter fördern, so Tremmel. Das geschehe in enger Zusammenarbeit mit der Stadt.

Anton Renner

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