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Gut unterwegs: Für die Läufer mit den meisten Runden gab es Medaillen, Urkunden und Einkaufsgutscheine.

Spendenlauf der Grund- und Mittelschule Forstern

915 Kilometer für den guten Zweck

Das soll noch einer sagen, dass sich Kinder zu wenig bewegen. In Forstern ist das sicher nicht so. Der Spendenlauf der Grund- und Mittelschule mit 265 Teilnehmern war ein Erfolg und brachte eine ordentliche Summe ein.

Forstern „Der Spendenlauf ist schon zur schönen Tradition geworden“, sagte Nicolai Wossidlo vom „Lions Club München Helen Keller“. Bereits zum siebten Mal traten Schüler zum Laufen an, um für den Fendsbacher Hof Spenden zu sammeln.

Die Schüler der Grund- und Mittelschule Forstern konnten ihre Laufrunden auf dem Forsterner Sportplatz bei strahlendem Sonnenschein drehen. Aus 13 Klassen traten insgesamt 265 Schüler an. „Es waren alle dabei“, betonte Rektorin Annett Taubert stolz. „Jeder ist in seinem Tempo gelaufen, und manche sind trotz einer Verletzung gekommen.“ Dass eine Sozialeinrichtung im Umfeld der Schule unterstützt wird, mache den Kindern und Jugendlichen besser bewusst, was und wem sie mit ihrem Engagement helfen können, beschrieb Konrektor Simon Dörr.

„Wir treiben gemeinsam Sport für einen guten Zweck“, freute sich auch Bettina Peter. Sie hatte den Lauf für die Schule organisiert und lobte ebenfalls die „super Beteiligung. Die Mittelschule war erstmals dabei. Von der Ersten bis zur Neunten haben alle toll mitgemacht.“

Jedes Kind suchte sich vor dem Lauf möglichst viele Sponsoren. Das konnten Eltern sein, Großeltern, Nachbarn, Freunde oder auch Firmen. Sie verpflichteten sich, pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Jede Runde wurde mit einem Stempel dokumentiert, am Ende wurde abgerechnet. „Ihr seid alle zusammen die fast unglaubliche Strecke von 915 Kilometer gelaufen“, sagte Wossidlo bei der Zeremonie am Schluss. „Das ist so weit wie nach Neapel, oder nach Berlin und wieder zurück“. Zusammengekommen sind zwischen 2500 und 3000 Euro, die genaue Zahl wird noch bekannt gegeben.

90 Prozent gehen an den Fendsbacher Hof, zehn an die Schule Forstern. „Wir wissen noch nicht genau, was wir mit dem Geld machen“, sagte die Rektorin, „vielleicht fließt es in etwas ein, was der Bewegung aller Schüler in der Freizeit dient“. Beim Fendsbacher Hof weiß man schon genau, was mit der Spende passiert: „Wir werden einen weiteren Defibrillator anschaffen“, erklärte Bereichsleiter Wolfgang Erl, der mit einigen Bewohnern des Hofes zum Sportplatz gekommen war.

Henry Dinger

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