Gemeinderat Forstern

Edeka baut Markt der Generationen

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Forstern – Neben dem neuen Forsterner Feuerwehrhaus wird ein Edeka entstehen. Was mit dem Markt am Gewerbebogen passiert, ist noch nicht klar.

Breite Gänge, niedrige Regale, spezielle Einkaufswagen: Die Gemeinde Forstern will eine Lebensmittelversorgung anbieten, die allen Bürgern offen steht – auch Senioren und Menschen mit Behinderungen. „Markt der Generationen“ nennt Bürgermeister Georg Els (AWG) seine Vision. Jetzt wird sie wohl Wirklichkeit. Die Firma Edeka will die Idee umsetzen.

Dafür gab der Gemeinderat am Dienstag einstimmig Grünes Licht. Zuvor hatten Vertreter von Edeka zusammen mit der Betreiberin des bestehenden Edeka-Marktes, Sylvia Lorenz, in nichtöffentlicher Sitzung ihr Konzept vorgestellt. Auch ein Repräsentant von Penny war anwesend, die Kette hatte ebenfalls Interesse am Standort östlich der Staatsstraße 2331 zwischen Tankstelle und Gewerbegebiet bekundet.

Während Penny für seinen so genannten Softdiscounter mit erweitertem Sortiment und Markenartikeln nicht das gesamte Grundstück benötigt hätte, braucht Edeka die ganze Fläche. Neben einem 1200 Quadratmeter großen Vollsortimenter sind rund 400 Quadratmeter beispielsweise für Nonfood-Artikel und Getränke geplant.

Platz wird zudem für die Barrierefreiheit wie größere Parkplätze, behindertengerechte Toiletten und breitere Gänge gebraucht. „Der Gemeinderat hält fest an der Idee, mit dem Markt der Generationen eine Vorreiterrolle in unserer Region einzunehmen. Daher finden wir das Edeka-Konzept optimal“, fasste Els zusammen.

Die Gemeinde bietet nun dem Konzern das Grundstück an. Die Verwaltung wird die Verhandlungen führen, die flott über die Bühne gehen sollen, damit der neue Lebensmittelmarkt bis Ende 2017 eröffnen kann. Dafür sind auch ein städtebauliches Konzept sowie die Änderung von Flächennutzungs- und Bebauungsplan nötig.

Dass Lorenz und Edeka sich vergrößern wollen, hatte Els bereits vor einem Jahr im Gemeinderat berichtet. Laut Aussage der beiden sei der bestehende Markt an seiner Kapazitätsgrenze angekommen. Er biete unter 900 Quadratmeter Verkaufsfläche und damit wesentlich weniger als laut Landesentwicklungsprogramm möglich wäre. Was mit dem Markt, der vor knapp zehn Jahren eröffnet wurde, passiert, steht laut Els noch nicht fest. Edeka halte sich diesbezüglich bedeckt. Sollte jedoch eine andere Lebensmittelkette interessiert sein, wäre man nicht abgeneigt, sagt der Bürgermeister.

Vroni Macht

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