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Applaus fürs Eichengrün-Vereinsheim: Schützenmeister Josef Estermann und Herbert Berger, der den Richtspruch hielt, berichteten bei der Hebweih vom Baufortschritt (v. r.).

Hebweih des Schützenheims der SG Eichengrün Karlsdorf

2500 Stunden ehrenamtliche Arbeit

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Karlsdorf - Nach vier Monaten Bauzeit steht das eigene Heim der Schützengesellschaft Eichengrün Karlsdorf. Der Rohbau ist fertig, das Dach ist drauf. Nun wurde Hebweih gefeiert.

„Wir sind sehr stolz, dass wir den Rohbau in nur vier Monaten erstellen konnten“, sagte Schützenmeister Josef Estermann bei der Feier am Freitagabend. Er dankte der Familie Obermeier, die dem Verein den Grund verpachtet hat. Resi Obermeier war deswegen auch Ehrengast bei der Hebweih. Ihr Mann Fritz, der im vergangenen Oktober verstorben ist, war lange Zeit Mitglied bei den Karlsdorfer Schützen, und auch Enkel Felix ist aktiv dabei.

„Wenn’s fertig ist, werden mir die Arbeiten schon ein bisserl fehlen“, sagte Resi Obermeier. Immerhin habe sie von ihrem Haus aus den ganzen Trubel live miterleben können.

Estermanns Dank ging auch an die Gemeinde Forstern, die das Grundstück baureif gemacht und einen Zuschuss gewährt habe, sowie an Architekt Herbert Berger, der den Richtspruch hielt, und an den Zweiten Schützenmeister Franz-Josef Obermaier. Der Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens aus Forstern „hat uns mit Material nicht einmal im Stich gelassen“, sagte Estermann. Neben den fleißigen Helfern waren zur Feier auch die Nachbarn eingeladen, die in den vergangenen Monaten Baulärm und Staub ertragen mussten.

Insgesamt wurden bislang 2500 ehrenamtliche Arbeitsstunden ins Schützenheim gesteckt. Allein Estermann hat 450 Stunden investiert, gefolgt von Erich Wimmer mit fast genauso viel Einsatz, berichtete Obermaier. Der Zweite Schützenmeister hatte für die Gäste ein paar Zahlen dabei, etwa dass 1400 Kubikmeter Erdreich bewegt wurden. Außerdem hat man zehn Tonnen Betonstahl und 160 Kubikmeter Beton verbaut. „Das entspricht vom Volumen her 4444 Tragl Bier – und das haben alles unsere Rentner verarbeitet. Ohne sie wären wir heute noch lange nicht so weit“, so Obermaier. Sieben rüstige Senioren waren in den vergangenen Monaten „bei Wind und Wetter auf der Baustelle“, blickte Estermann zurück. Das habe dazu beigetragen, die Kosten erheblich zu senken.

„Das Haus ist dicht. Nächste Woche kommt der Außenputz, dann sind die Fenster an der Reihe“, berichtete Obermaier. Spätestens Anfang November starte der Innenausbau, „und nächstes Jahr um die Zeit können wir hier schießen“.

Obermaier wünschte allen Helfern eine weiterhin unfallfreie Bauzeit. Dem schloss sich auch Georg Els an. „Die Zukunft des Vereins ist gesichert“, sagte der Bürgermeister und war voll des Lobes: „Ihr habt es gut gemacht

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