Der Eicher-Traktor am Forsterner Ortseingang
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Noch ist er der Witterung ausgesetzt, der Eicher-Traktor am Forsterner Ortseingang. Das soll sich ändern.

„Kulturgut“ am Ortseingang von Forstern

Ein Dach für den Eicher-Traktor

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Der Eicher-Traktor, der am Ortseingang von Forstern aus Richtung Hohenlinden die Autofahrer begrüßt, soll künftig vor Wind und Wetter geschützt werden.

Forstern – Am Ortseingang von Forstern begrüßt ein Eicher-Traktor die Autofahrer, die von Hohenlinden kommen. Heuer war er für einige Zeit verschwunden. Er war aber nicht etwa gestohlen worden, sondern wurde neu lackiert – die Witterung war schuld. Jetzt steht das Gefährt wieder an seinem angestammten Platz auf einem kleinen Podest an der Staatsstraße und ist derzeit in der Dunkelheit sogar mit einer Lichterkette beleuchtet.

Dieses Podest ist aktuell noch mit einer grünen Plane überzogen, doch das soll sich ändern. Die Eicherfreunde Forstern wollen ihren Traktor außerdem in Zukunft besser vor der Witterung schützen – und den Sockel deshalb mit Stahlblech einfassen sowie dem Traktor ein Glasdach samt Stahlkonstruktion mit Edelstahlsäulen verpassen. Ersten Entwürfen nach soll diese Konstruktion rund 2,90 Meter hoch und nach hinten hin etwa 20 Zentimeter abfallend sein.

Weil das Grundstück der Gemeinde gehört, hatten die Eicherfreunde dort angefragt. Franz-Josef Obermaier (AWG) meinte im Gemeinderat, dass dieses Vorhaben grundsätzlich „machbar und auch genehmigungsfähig“ sei. Ein solches Dach könne man durchaus gefällig gestalten – das Kriegerdenkmal etwa habe auch ein sehr schönes Dach.

Sebastian Klinger (CSU) nannte den Traktor ein „Kulturgut“ und gab zu: „Ich wundere mich schon lange, dass man da kein Dach drüber gemacht hat.“ Der Gemeinderat wünscht sich nun eine Visualisierung, wie Podest und Dachkonstruktion aussehen sollen.  

vam

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