Gemeinderat Forstern

Elektronische Sirene beim Maibaum

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Forstern – Verwaltung holt Angebote ein – Eventuell sind Durchsagen möglich

Neue Sirene für Karlsdorf: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen, offizielle Angebote für ein elektronisches Warngerät samt neuem Mast einzuholen.

Wie berichtet, hatte das Gremium im September mehrere Varianten für Karlsdorf diskutiert. So besteht die Möglichkeit, anstelle einer Sirene Funkmeldeempfänger für die Feuerwehrler zu kaufen. Es könnte aber auch die alte, mit neuem Motor ausgestattete Anlage samt neuem Mast auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe des Maibaums aufgestellt werden. Wahlweise kann die Gemeinde ebenfalls in Maibaum-Nähe eine neue elektronische Sirene auf den Mast montieren. Oder, diese Variante hatte Franz-Josef Obermaier (AWG) vorgeschlagen, das neue Schützenheim könnte als Standort dienen.

Inzwischen hat sich eine Fachfirma die Situation vor Ort angeschaut, erklärte Kommandant und Ratsmitglied Rainer Streu (AWG). Das Schützenheim als Standort ist demnach sinnlos aufgrund der Höhenlage. „Ein freistehender Mast wäre die beste Lösung“, erklärte Streu. Ideal wäre die Fläche beim Maibaum, im Bereich der Bushaltstelle.

Zu den Kosten sagte der Kommandant, dass eine neue elektronische Sirene auf einem 12 bis 14 Meter hohen Mast etwa 11 200 Euro kosten würden – rund 1770 Euro mehr, als die alte Anlage rundzuerneuern. Die elektronische Variante habe zudem Vorteile für die Anwohner. „Die vier Lautsprecher sind nach oben ausgelegt, während bei der alten Sirene der Schall durch die Trichter nach unten gedrückt wird. Das belastet die Anlieger mehr“, sagte Streu.

Auch Bürgermeister Georg Els (AWG) fand: „Da brauchen wir gar nicht reden. Wenn wir einen neuen Mast ausfstellen, dann mit einer neuen Sirene.“ Auch die Alternative der Funkmelder wurde schnell verworfen. Die laute Alarmierung über Sirenen sei nach wie vor das Mittel der Wahl, da Funkmelder keine hundertprozentige Sicherheit gäben.

Zudem bieten elektronische Sirenen einen weiteren Vorteil mit Blick auf den Zivilschutz: Man könne die Bürger per Durchsage warnen, etwa in Hochwasserfällen. „Die Durchsagemöglichkeit hätte schon ihren Charme“, fand Geschäftsleiterin Christine Pettinger. Das Gremium war davon nicht ganz überzeugt. Darum soll zunächst nur angefragt werden, was diese zusätzliche Option kosten würde.  

vam

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