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Mit Schraubgläsern und Sahne zur Butter: Simona Loupal (Mitte), erklärte den Kindern beim Wiesen-Naturtag im Ferienprogramm Forstern, wie das funktioniert. 

Ferienprogramm Forstern 

So kinderleicht macht man Butter selbst

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Einen Tag in der Natur erlebten die Kinder beim Forsterner Ferienprogramm. Sie erkundeten die Tier- und Pflanzenwelt und lernten, wie einfach mal Butter selbst machen kann.

Forstern– „Und jetzt schütteln!“, fordert Simona Loupal die Kinder auf. Und die tun, wie ihnen geheißen: Sie schütteln artig die Schraubgläser, die zur Hälfte mit handelsüblicher Schlagsahne, Fettgehalt 32 Prozent, aus dem Kühlregal gefüllt sind. Dabei muss man gar nicht so kräftig schütteln, aber gleichmäßig sollte es sein.

Und wirklich: Nach etwa zehn Minuten bildet sich im Glas ein festerer Brei, umgeben von einer Flüssigkeit. Die lässt sich abgießen und trinken, das ist nämlich leckere Buttermilch, erklärt Loupal. Die Masse wird noch in einem Leinentuch ausgedrückt – fertig ist die frische Butter. Sie kann nun noch mit Gewürzen oder Kräutern verfeinert werden.

Freilich staunen die Sechs- bis Neunjährigen, wie leicht sich Butter selber herstellen lässt. Und dass Selbstgemachtes sowieso am besten schmeckt, können alle bestätigten, als sie ihre Butter mit frischen Brezen verspeisen.

Doch nicht nur die Butterproduktion stand auf dem Forsterner Ferienprogamm. Die zehn Kinder lernten auch die Wiese und den Bach als Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere kennen. Dafür bot der Spielplatz am Hirschbach die idealen Voraussetzungen.

Mit Feuereifer war der Nachwuchs bei der Sache und hielt sich auch an die Regeln, von der eine hieß: „Wir fangen keine gestreiften Tiere!“ Denn das sind in der Hauptsache Bienen, Wespen und Hummeln, die böse stechen können, wenn man sie ärgert.

„Wir haben Wasserkrebse und -schnecken mit der Becherlupe angeschaut, die Unterseiten von Blättern mit der Lupe betrachtet und Klee untersucht“, erzählt Loupal. Die Jugendreferentin von Forstern macht derzeit eine Weiterbildung zur Umweltpädagogin und betreut die Kleinen im Ferienprogramm ehrenamtlich.

Nachdem der Nachwuchs mit Flora und Fauna Freundschaft geschlossen hatte, standen noch das Basteln von „Wiesenpostkarten“ aus Pappe und Blättern auf dem Plan. Und ausgiebig gespielt wurde selbstverständlich auch. 

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