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Feuerhölle: Moderiert von Forsterns Feuerwehr-Vize Mathias Belmer (Bildmitte), erlebten kleine und große Zuschauer eindruckvoll, warum man nie Wasser in brennendes Öl gießen darf.

Feuerinferno und gute Laune beim Dorffest der Feuerwehr

Hüpfburgen, Mitmach-Spiele und Feuerwehr zum Anfassen: Beim 18. Dorffest wurde Klein und Groß eine Menge geboten

Forstern – Warum man niemals versuchen sollte, brennendes (Speise)fett mit einem Schwall Wasser zu löschen, bewies die Freiwillige Feuerwehr Forstern eindrucksvoll beim Dorffest am Samstag. Dafür hatten sich die Kameraden eigens den Brandsimulations-Container der Münchner Berufsfeuerwehr ausgeliehen. In diesem lassen sich einige typische Brandszenarien im Haushalt anschaulich simulieren. So wie eine Pfanne voller Öl, die auf dem Herd erhitzt wird, bis sich das Öl entzündet. Gespannt harrten erwachsene Festgäste und vor allem Kinder hinter einer Absperrung, was dann weiter passiert. Forsterns Feuerwehr-Vizekommandant Mathias Belmer kündigte an, dass mit Hilfe einer Mechanik das Wasser aus sicherer Entfernung ins brennende Öl gegossen wird. Ein Laut des Erschreckens rauschte durch die Zuschauermenge, als der Topf in einer Feuerwolke nahezu explodierte. Während das in einer normalen Küche verheerende Folgen für das eigene Leben haben kann, wurde hier in Forstern dank CO2-Löscher der Brand rasch erstickt.

Zuvor konnten die Festbesucher dank einer verglasten Seitenwand des Vorführ-Containers sehen, wie schnell sich Rauch beispielsweise bei einem Technik-Brand unter der Decke sammelt und in weniger als einer Minute den ganzen Raum nach unten hin füllt. „Am besten ist es dann, sich am Boden kriechend fortzubewegen“, erklärte Feuerwehrchef Rainer Streu.

Bereits zum 18. Mal hatte die Feuerwehr Forsten das Dorffest organisiert, gekommen waren wieder über eintausend Besucher.  hd

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