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Gemütlich ratschen konnten die Gäste des Forsterner Dorffestes, während die Kinder in den Hüpfburgen aktiv waren.

Forsterner Dorffest 

Feuerwehr-Vorführungen, köstliches Essen und Spaß für Kinder

Drohend schwarz standen die Wolken über Forstern, doch der Wind sorgte dafür, dass kein Regen das Dorffest beeinträchtigte.

Forstern – Im Gegenteil: Sogar die Sonne schaute heraus. Viele Tischgarnituren waren aufgestellt, doch weitere mussten herbeigeschafft werden, um allen Gästen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Auch im Feuerwehrhaus fanden viele der älteren Bürger ein Plätzchen.

Hunderte Besucher waren zum Dorffest gekommen, um die Spezialitäten der Forsterner Feuerwehr zu genießen, einen gemütlichen Ratsch zu halten sowie Freunde und Bekannte zu treffen.

Umlagert war Bianca Deutschmann, die die Kinder nach deren Wünschen als Tiger, Superman und Co. bemalte. Zwei Hüpfburgen boten den Mädchen und Buben genügend Platz zum Toben. Die Feuerwehr präsentierte ihren Fuhrpark, und Kommandant Rainer Streu erklärte, was im Notfall zu tun ist.

Als Anschauungsbeispiel wurde an einem auf der Seite liegenden Auto ein Verkehrsunfall simuliert. Hat man den Wagen früher zur Bergung noch auf die Reifen gestellt, wird heute die Versorgung der Insassen in dieser Seitenlage durchgeführt, um mögliche Verletzungen nicht zu verschlimmern. Zwei Retter sprachen dem „Verunglückten“ derweil gut zu. Nachdem alles abgesichert war, durften sich die Kinder das Auto und die Bergungsaktion aus der Nähe anschauen. Auch die Bergung einer eingeklemmten Person mit Rettungsschere und -spreizer wurde gezeigt.

Zwischen den Vorführungen drängten sich die Besucher an der Essensausgabe. In der Halle besonders beliebt war Schaschlik, draußen gab es Steckerlfisch und heuer besonders große Grillhendl.

Bei Einbruch der Dunkelheit simulierte die Feuerwehr einen Fettbrand und zeigte, was passiert, wenn man mit Wasser löscht. Die Stichflammen, die explosionsartig in die Höhe schossen, waren nicht allen Besuchern geheuer. Der Sommerabend klang erst spät aus. Die letzten Gäste gingen weit nach Mitternacht nach Hause.

Elvi Reichert

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