Gottesdienst als Livestream: Das Floriani-Amt mit Pfarrer Christoph Stürzer (M.) in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Tading wurde gefilmt und öffentlich übertragen. Am Gottesdienst selbst nahmen aus Sicherheitsgründen nur wenige teil, darunter die Fahnenabordnungen einiger Feuerwehren. 
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Gottesdienst als Livestream: Das Floriani-Amt mit Pfarrer Christoph Stürzer (M.) in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Tading wurde gefilmt und öffentlich übertragen. Am Gottesdienst selbst nahmen aus Sicherheitsgründen nur wenige teil, darunter die Fahnenabordnungen einiger Feuerwehren. 

Kameradschaftsgedanke im Mittelpunkt

Floriani-Amt in Tading: Auch auf Distanz eindrucksvoll

Ein besonderer Gottesdienst wurde am Sonntag in Tading gefeiert: das Floriani-Amt im Gedenken an den Schutzpatron der Feuerwehren.

TadingDas Floriani-Amt in der Tadinger Kirche konnten die Gläubigen am Sonntagvormittag per Livestream Zuhause verfolgen. Pfarrer Christoph Stürzer dankte dafür ausdrücklich der Technikgruppe der Jugendkirche Forstern, die dies in der Corona-Pandemie bereits zum zwölften Mal ermöglicht hat.

Livestreams noch bis mindestens einschließlich Juni

Stürzer kündigte an, dass man diese Kommunikationsübermittlung noch bis mindestens einschließlich Juni beibehalten werde. Ähnlich wie für Filmarbeiten war die Live-Übertragung des Floriani-Amts im Gedenken an den Schutzpatron der Feuerwehren, St. Florian, sorgfältig vorbereitet worden. Der Ein- und Auszug der Fahnenabordnungen im nötigen Abstand war mehrfach geprobt worden. Die Hygienevorschriften wurden eingehalten.

Masken und angemessene Distanz

In der Kirche selbst nahmen nur wenige am Gottesdienst teil: Mitglieder der Feuerwehren Buch am Buchrain, Hohenlinden, Pastetten, Reithofen-Harthofen sowie Ehrengäste aus den Reihen der Floriansjünger und der Kommunalpolitik, darunter Landrat Martin Bayerstorfer. Bestückt mit Mund-Nase-Masken und in angemessener Distanz wohnten sie dem Floriani-Amt bei. In der Kirche waren mehrere Kameras postiert, um die Messe zu filmen.

„Wofür brennst du, wofür schlägt dein Herz?“

Berührend und eindrucksvoll war die Musik, die Organistin Regina Maier und Sängerin Christine Pfanzelt gestalteten und in den Dienst des Gottesdienstes stellten. Pfarrer Stürzer fragte: „Wofür brennst du, wofür schlägt dein Herz?“ Das sei die Grundfrage Jesu, dessen Wort den Weg weise: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Den Gedanken der Kameradschaft im Feuerwehrwesen übertrug der Geistliche aufs allgemein Menschliche und auf die Gemeinschaft in der Kirche. Es gehe darum, miteinander Gutes zu tun, die eigenen Begabungen und Talente dafür zu nutzen, um sie zum Wohle der Mitmenschen einzubringen. Im Gottesdienst packe man das „Lebensfahrzeug für den nächsten Einsatz“ und „die Vorräte werden aufgefüllt“.

Abends kam Weihbischof Haßlberger zur Maiandacht

In den Fürbitten gedachte man der Feuerwehrleute und ihrem Einsatz für die Mitmenschen. Dabei wurde symbolisch eine Puppe in Montur mit den verschiedensten Ausrüstungsgegenständen bestückt. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, diesen Leitspruch der Feuerwehr zitierte Stürzer am Ende der Messe, was als eine Art Zusammenfassung interpretiert werden konnte: Der Einsatz für die Gemeinschaft ist zugleich ein Beitrag zur Ehre Gottes.

Am Sonntagabend kam Weihbischof Bernhard Haßlberger nach Tading und hielt die Predigt zur Maiandacht, die sich mit „Maria, Urbild der Kirche“ auseinandersetzte. Auch diese Maiandacht wurde für die Gläubigen als Livestream ins Internet übertragen.

Vroni Vogel

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