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Bunte Blumen blühen derzeit rund um den Maibaum in Forstern. Die Idee zur Blühwiese hatte der Gartenbauverein, der auch die Umsetzung übernommen hat (v. l.): Fritz Riepl, Ludwig Hiebinger, Roswitha Riepl und Willy Huber sowie Georg Maier (nicht auf dem Bild). 

Fast 40 Pflanzen, von Klatschmohn bis Kamille

Forsterner Gartler lassen Maibaumwiese erblühen

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Blumen statt Rasen: Der Forsterner Gartenbauverein hat die Maibaumwiese in eine Blütenmeer verwandelt. Bienen, Schmetterlinge & CO. nutzen die Nahrungsquelle rege.

Forstern – In ein Blütenmeer verwandelt hat der Verein für Gartenbau und Heimatpflege Forstern die Wiese rund um den Maibaum. „Das war schon immer eine Diskussion, wie man diesen Bereich gestalten könnte, denn eine Wiese alleine passt nicht so gut“, findet Vereinschef Ludwig Hiebinger. Früher sind dort schon mal Rosen gestanden, deren Pflegeaufwand sei jedoch sehr groß gewesen. Also habe man im Vorstand diskutiert, was man mit dieser Fläche machen könnte, und sei so auf eine bunte Blumenwiese gekommen, um nicht nur was fürs Auge, sondern auch für Bienen, Schmetterlinge & Co. zu tun.

Trick 17:  Feine Samen mit Sand vermischt lassen sich besser verteilen

Rat holten sich die Gartler bei ihren Mitgliedern Roswitha und Fritz Riepl. Sie hatten voriges Jahr privat eine Bienenweide angelegt und brachten ihre Erfahrungen ein. Ebenso geholfen haben Georg Maier und Landwirt Willy Huber aus Bocköd, der mit Bulldog und Fräse den Boden entsprechend bearbeitet hat, bevor von Hand gesät wurde. Dafür hat Fritz Riepl einen Expertentrick parat: Damit sich die sehr feinen Samen besser verteilen lassen, werden sie vor dem Aussäen mit Sand vermischt. Dafür hatten sich die Gartler einen perfekten Tag Mitte Mai ausgesucht – tags drauf hat es ausreichend geregnet. Insgesamt zweimal rückte zudem die Feuerwehr aus und sorgte im Rahmen einer Übung für weiteren Wassernachschub.

Blühmischung NaturPlus BZ 500 Blühzwerg, die den ganzen Sommer blüht

Angesät wurde die Blühmischung NaturPlus BZ 500 Blühzwerg, eine mehrjährige Mischung, die den ganzen Sommer hinweg in verschiedenen Farben blüht. Besonders gerne wird dieser Mix im Siedlungsbereich, für Kreisverkehre und im Garten genutzt. „Uns war wichtig, dass bis in den Herbst hinein was blüht“, erklärt Hiebinger, warum die Wahl auf diese Mischung gefallen ist, die sich aus fast 40 Pflanzen zusammensetzt: Klatschmohn, Kornblume, Salbei, Ringelblume, Margeriten, Vergissmeinnicht und Kamille zum Beispiel, aber auch Schwarzkümmel, Schlafmützchen, Türkischer Drachenkopf und Studentenblume sind dabei.

Und die Handvoll Sonnenblumen, die an der Staatsstraße unter einem Straßenschild stehen – „die haben wir den Vögeln zu verdanken“, sagt Fritz Riepl lachend. Auf dem Schild nehmen die gefiederten Tiere besonders gerne Platz, und lassen der Natur in Sachen Ausbreitung der Samen freien Lauf.  

vam

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